TKKG (186) – Die schlafende Chinesin

Titel: TKKG (186) – Die schlafende Chinesin / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Klaus Dittmann, Traudel Sperber, Eberhard Haar ua

tkkg186Inhalt: Die Millionenstadt ist in Aufruhr: Eine Skulptur von unschätzbarem Wert wurde still und heimlich aus dem Kunstmuseum gestohlen! Wie konnte es im Museum zu so einer fatalen Sicherheitspanne kommen? Fernsehen, Radio und Zeitungen stürzen sich wie die Geier auf den peinlichen Skandal. Tim, Karl, Klößchen und Gaby sind sich fast sicher, den Dieb zufällig bei seiner Flucht beobachtet zu haben – und schalten sich ein. Was hat der Dieb mit der Skulptur vor? Was hat die adelige Frau von Dünkelsheim mit dem Kunstdiebstahl zu tun? Und warum wurde im Museum kein Alarm ausgelöst? TKKG nehmen die Spur auf – sie führt in den düsteren Moorsteiner Wald.


In dieser Folge hält ein Kunstraub die Freunde von TKKG auf Trab. „Die schlafende Chinesin“ wurde gestohlen! Wo ist das wertvolle Stück und weg hat es aus dem Museum entwendet? Nun ist Kunst nicht gerade eines meiner größten Interessengebiete, aber natürlich taugt ein Kunstraub immer für einen ordentlichen Krimi, und der ist mit dieser Episode wirklich gelungen.
Langeweile hat keine Chance, es dreht sich durchgängig alles um die gestohlene Skulptur. Selbst eine Figur, die ich anfangs noch für reichlich überflüssig hielt, wird gegen Ende überraschend und unerwartet wichtig. Doch nicht nur sie! Man kann bei dieser Geschichte gut mitknobeln, denn es gibt gleich mehrere Verdächtige. Darunter sogar eine Verwandte von einem Mitglied der TKKG-Bande. Da habe ich gestaunt!
Und das Motiv für den Täter gibt zusätzlich Rätsel auf. Schön, wenn einen bei einem Krimi für junge Hörer die Lösung nicht sofort anspringt.
Das Ende hat dann auch noch die eine oder andere Überraschung in petto. Beispielsweise ist das Motiv des Täters mal kein 0815-Motiv oder ewig weit hergeholt. Und wie die Freunde schließlich die Wahrheit ans Tageslicht bringen, das hat Showqualität!

Es ist müßig über die Hauptsprecher groß Worte zu verlieren. Da passt wie immer alles. Traudel Sperber hat es geschafft, dass ich nie genau wusste, ob ich Tante Doro nun mag, oder eher doch nicht. Sie trifft den typischen Tanten-Ton wirklich perfekt. Und der kann mitunter auch mal nerven. Birke Bruck gibt eine unüberhörbar arrogante Frau von Dünkelsheim. Ich habe diese Frau sofort vor mir gesehen.

Und um die Sache rund zu machen, kann man auch über Musik und Geräusche nichts Schlechtes sagen.

Das Covermotiv zeigt eine Szene aus der Geschichte. Die Freunde sind bei ihrer Suche nach Spuren auf eine versteckte Tasche gestoßen. Das macht neugierig. Nur der arme Oskar tut mit leid. Er sieht ja aus als stände er kurz vor einem Kollaps!

Fazit:  An dieser Folge habe ich rein gar nichts auszusetzen. Sie ist spannend, hat Tempo und lädt zu Miträtseln ein.

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