Team Undercover (11) – Gefahr aus dem Weltall

Titel: Team Undercover (11) – Gefahr aus dem Weltall / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca. 61 min / Sprecher:  Patrick Mölleken, Katrin Heß, Alexandra von Schwerin ua

tu11Inhalt: Auf der Rheinburger Krimes sehen mehrere Leute seltsame Lichter am Himmel. Wird die Stadt etwa von UFOs heimgesucht? Eddie, Hannah, Ben und Sarah gehen der Sache nach. Am finsteren Geisterfelsen haben die vor Freunde dann tatsächlich eine geheimnisvollen Begegnung der dritten Art. Der Beginn eines unglaublichen Abenteuers!


Es gibt so Themen, mit denen man mich immer locken kann. Außerirdische gehören da einwandfrei dazu. Deshalb hatte ich mich auf diese Folge besonders gefreut. Nachdem die Polizei nicht viel auf die UFO-Sichtungen gibt, nimmt sich das Team Undercover der Sache an. Ich finde ja, dass einen die Geschichte erst nicht wirklich an UFOs glauben lässt, das hätte man von mir aus gerne etwas geheimnisvoller bzw rätselhafter gestalten können, aber als die Freunde im Wald dann einem Alien begegnen, da gerät man dann endlich richtig ins Grübeln. Vielleicht nutzt ja alle Vernunft nichts, und es gibt doch Außerirdische? Die erste besonders spannende Szene dieser Geschichte, der ein kleiner Schuss Grusel zusätzlich sicher gut gestanden hätte.
Die Nachforschungen der Freunde sind interessant und man kann sogar ein wenig dabei lernen. Als sie dann wissen, was da höchstwahrscheinlich am Himmel herumfliegt, fürchtete ich erst, das sei es schon gewesen. Deshalb haben mich die anschließenden Entdeckungen im Wald ganz schön überrascht. Damit hatte ich ehrlich nicht mehr gerechnet. Und beim Finale darf man nochmal um die Freunde zittern, die sich dabei in eine äußerst gefährliche Situation begeben. Für zusätzliche Brisanz sorgt ein Sinneswandel bei einem der Bösewichte.

Alexandra von Schwerin gibt eine klasse Ariane Schreiner. So herrlich hysterisch und dezent alkoholisiert lallend. Kein Wunder, dass niemand Frau Schreiner ihre UFO-Sichtung glaubt. Volkram Zschiesche ist es tatsächlich gelungen, dass ich dem Verdacht des Teams Undercover erstmal nciht geglaubt habe. So unschuldig lässt er Oliver Holtkamp klingen. UndMarco Bauer würde ich gerne mal wieder in der Reihe treffen. Tobias Schmidt haucht ihm sympathisch verwegenes Leben ein. Solche Figuren mag ich.

Musikalisch schöpft man aus dem Vollen. Was nun aber nicht heißt, dass jede Szene mit Begleitung daherkommt. Aber speziell die Szenen am Geisterfelsen sind mit Stücken untermalt, die dem Gänsehautfaktor auf die Sprünge helfen. Und beim Finale klingt es geradezu dramatisch aus den Boxen. Sehr schön gemacht! Auch die Geräusche wissen auf ganzer Linie zu überzeugen. Nur eine Frage: DAS ist ein Eulenruf? Gut, außer einem Käuzchen habe ich noch keinen Eulenruf gehört (und der klang defintiv anders), aber irgendwie habe ich bei dem Ruf im Hörspiel keine Eule vor mir gesehen. Ich lasse mich da aber gerne überzeugen…
Ich wurde überzeugt: es ist ein Eulenruf!

Das Covermotiv finde ich dieses Mal richtig klasse. Das wirkt so schön unheimlich mit den Lichtspielereien im finsteren Wald. Und der silbernen Gestalt könnte man den Außerirdischen tatsächlich glatt abkaufen.

Fazit:  Für meinen Geschmack hätten die Szenen im Wald noch eine Sour gruseliger sein dürfen. Das macht die Geschichte aber in Sachen Spannung gut wett. Und mit dem Dreh von der UFO-Geschichte weg hatte ich ehrlich nicht gerechnet. Ich fürchtete echt, die Story dümpele die zweite Hälfte lang nur vor sich hin.

1 Comment

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  1. Das Problem bei solchen Stories ist halt, dass es jenseits von Akte X nie dazu kommt, dass es nachher echte Außerirdische sind. Das weiß man dann beim Hören leider schon vorher und fragt sich dann nur noch wie und warum. Etwas schade.

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