Kati & Azuro (07) – Der stumme Zeuge

Titel: Kati & Azuro (07) – Der stumme Zeuge / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 47 min / Sprecher: Carolin von der Groeben, Nina Mölleken, Lutz Reichert, Ingo Heise ua

azuro07Inhalt: Ein schwerer Unfall, widersprüchliche Zeugenaussagen, ein nächtlicher Einbruch und ein Fall von Körperverletzung. Kommissar Bierlein hat im sonst so beschaulichen Dorf Flintrup alle Hände voll zu tun. Normalerweise kann er in solchen Zeiten mit der Unterstützung der verflixten, feurigen, fantastischen Füchse rechnen, doch Kati ist gesundheitlich stark angeschlagen und muss das Bett hüten. Also macht sich Cleo mit ihrer Freundin Marie an die Detektivarbeit. Doch sowohl die beiden Mädchen, als auch der Kommissar, übersehen völlig: ein stummer Zeuge versucht verzweifelt sie alle zu warnen.


Nach dem Titellied überrascht diese siebte Folge der Reihe vor allem damit, dass sie nicht bei Kati und Cleo auf dem Pferdehof spielt. Das ist ungewöhnlich für einen Anfang von „Kati und Azuro“ und ich habe darüber sehr gestaunt. Ziemlich schnell stellt sich dann aber heraus, dass Kati doch bei dieser Anfangsszene dabei ist. Leider nicht gerade bei bester Gesundheit.
Das bleibt auch während der folgenden Geschichte so. Kati ist stark angeschlagen und muss das Bett hüten. So schlägt Cleos große Stunde, die sich ja ohnehin für eine geniale Detektivin hält. Ihr zur Seite steht Freundin Marie, die ihr dabei unter die Arme greifen darf. Etwas sonderbar fand ich das schon. Bisher waren Cleo und Kati ein detektivisches Gespann. Wieso muss man jetzt beweisen, dass Cleo auch alleine Licht ins Dunkel dieses neuen Falles bringen kann?
Wie dem auch sei, als krimimäßig etwas versierter Hörer ahnt man recht schnell, wohin der Hase läuft. Ich denke aber mal, dass die jungen Hörer das nicht so schnell raushaben. Da dürfte das Geschehen schon für Spannung und die Auflösung für eine Überraschung sorgen.
Obwohl Azuro mitmischt, hat mir bei dieser Episode das Reiterhofflair gefehlt. Ich hoffe, Kati ist bei der nächsten Folge wieder auf dem Damm, sodass sie mit Cleo wieder ausreiten kann. Das ist sicher nichts Großes, aber wenn es plötzlich fehlt, dann vermisst man es doch.

Carolin von der Groeben gelingt es gut, Katis Zustand glaubhaft rüberzubringen. Kati tat mir wirklich leid mit ihrer Gehirnerschütterung und der Übelkeit. Nina Mölleken klingt munter und energisch wie eh und je. Und ich kann es nicht oft genug sagen: sie hat sich als Sprecherin ordentlich gemausert seit der ersten Folge! Johann Malik kehrt mir etwas zu deutlich heraus, dass man seiner Figur nicht wirklich trauen kann.

Musikalisch hält sich diese Folge zurück. Aber mit der kranken Kati ist halt auch nicht allzu viel Schwung in der Handlung. Da passt die ruhigere Untermalung ganz gut.

Auf dem Cover verrät bereits der Krankenwagen, dass sich in der Geschichte Dramatisches tut. Das macht schnell neugierig. Man fragt sich unweigerlich, wer da gerade in den Krankenwagen geschoben wird.

Fazit:   Für mich war der Fall zu durchschaubar. Allerdings gehe ich davon aus, dass die jungen Hörer ihm durchaus mit Spannung folgen und von der Auflösung überrascht sein werden. Abgesehen davon kam es mir ein bisschen so vor als wolle man mit der Geschichte speziell Cleos Fähigkeiten als Detektiv ordentlich hervorheben. Das wundert mich, denn sie und Kati funktionieren gemeinsam immer am besten.

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