Tom Shark (03) – Dämon Weib

Titel: Tom Shark (03) – Dämon Weib / Verlag: / Spielzeit: ca. 65 min / Sprecher: Gordon Piedesack, Santiago Ziesmer, Ingo Albrecht, Karen Schulz Vorbach ua

tomshark03Inhalt: Der von Tom Shark hinter Gitter gebrachte Gangster Buster Malcom steht vor Gericht. Auf dem Weg zu Gerichtsverhandlung werden unsere tapferen Helden von der schönen Schauspielerin Lea Brandes gebeten, diskret einen Juwelendiebstahl aufzuklären. Doch leider entpuppt sich der Hilferuf als niederträchtige Falle. Das Teufelsweib Bethsy, das Liebchen von Buster steckt hinter all dem. Gleichwohl konnte in all der Verwirrung Buster Malcom fliehen. Weitere Ermittlungen und nervenaufreibende, ja fast schon törichte Momente später, finden sie den ersehnten Hinweis. Alle Spuren führen nach Hamburg und zusammen mit ihrem Mohren Bill kommt es zum grandiosen Schlussakt.


Der nunmehr dritte Fall für Tom Shark und seinen Freund Pitt setzt direkt an der Handlung der zweiten Folge an. Man sollte diese also kennen um zu wissen, was zu dem Elend am Anfang von Folge führte. Und ja, es ist ein Elend. Noch nie hat mich Shark dermaßen genervt wie in seinem lautstarken Selbstmitleid.
Ich war heilfroh als er sich wieder gefasst hatte und die Jagd auf Bethsy Griffith in die nächste Runde ging. So mag ich Shark: energisch, humorvoll und mitunter etwas übermotiviert. Das Katz-und-Maus-Spiel macht auch in seiner Fortsetzung wieder viel Spass und führt Shark und Pitt sogar bis nach Hamburg. Ich hätte ja nicht gedacht, dass die beiden mal Berlin verlassen würden. Aber ob Berlin oder Hamburg, mit Tom Shark und Pitt geht es überall turbulent zu. Und natürlich darf man gespannt sein, ob sie Bethsy nun das Handwerk legen können. Einerseits habe ich es ihnen gegönnt, andererseits wäre damit eine tolle Gegenspielerin weg vom Fenster. Mit ihr hätten die beiden sich auch in weiteren Folgen noch das eine oder andere Abenteuer erleben können.
Dagegen hat am Ende jemand seinen ersten Auftritt, von dem ich möglichst nichts mehr in der Reihe hören möchte. Auch wenn es zeitlich passt, nein danke! Die Serie hat mir bisher Spass gemacht, da möchte ich keine Themen darin antreffen, die ich seit der Schulzeit leid wie Schmierseife bin. Ich dachte, ich höre nicht richtig!

Gordon Piedesack und Santiago Ziesmer bilden weiterhin ein klasse Duo. Ich habe an ihren Dialogen immer wieder meine Freude. Inzwischen habe ich mich sogar ganz gut daran gewöhnt, dass Gordon Piedesack Shark oft so überzogen cool und abgebrüht klingen lässt, dass man es ihm kaum abnimmt. Nur dieses Rumgeheule am Anfang, nein, sowas ertrage ich nicht. Fast hätte ich die Folge bereits an der Stelle aufgegeben. Von Ingo Albrecht alias Bill ist in „Dämon Weib“ erfreulich viel zu hören. Ich mag diesen vornehmen Klang für den Hausdiener wirklich gerne. Dabei blitzt immer auch eine gewissen listige Bauerschläue durch.

Hinsichtlich der Untermalung gibt es auch in Folge 3 keine Aussetzer zu vermelden. Es sind schöne und stimmige Stücke zu hören, die einerseits das Flair der 30er-Jahre aufkommen lassen, duchaus aber auch Spannung und Tempo auf die Sprünge helfen.

Das Covermtoiv passt prima zum Titel. So schön diese Frau ist, man kann sich trotzdem gut vorstellen, dass hinter der Fassade ein echter Dämon lauert. Shark hält sich entsprechend zurück dort in den Schatten des Gebäudes. Seine Abneigung der Damenwelt gegenüber ist kaum zu übersehen.

Fazit:  Fast hätte ich die Folge nach dem grässlichen Geplärre am Anfang aufgegeben, aber zum Glück dauerte es nicht lange. Danach war Shark wieder so, wie ich ihn kenne und mag. Somit habe ich auch sein drittes Abenteuer mit viel Vergnügen verfolgt. Nur der Herr am Ende…bitte tut mir das nicht an!

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