Sternenschweif (27) – Die Zauberquelle

Titel: Sternenschweif (27) – Die Zauberquelle / Verlag: USM Audio / Spielzeit: ca. 77 min / Sprecher: Anita Hopt,  Thordis Howe, Pirkko Cremer, Nora Jokosha ua

sternenschweif27Inhalt: Bei einem Ausritt rasen drei Jungen auf ihren Mopeds an Laura und Sternenschweif vorbei. Sternenschweif erschrickt und geht durch. Das hat er sonst noch nie getan! Laura und ihr Einhorn haben keine Erklärung dafür und brauchen die Hilfe ihrer Einhornfreundin Ellen. Ein Blick in die Zauberquelle enthüllt ein dunkles Geheimnis aus Sternenschweifs Kindheit.


Diese Folge nimmt sich wahrlich reichlich Zeit ehe es endlich um die Zauberquelle geht. Erst im achten Kapitel kommt man darauf zu sprechen. Bis dahin hat man dafür zumindest viel Gelegenheit, sich um Sternenschweif zu sorgen, und sich zu fragen, woher seine Angst vor lauten Geräuschen rührt. Trotzdem, für meinen Geschmack dauert es zu lange ehe die Quelle zur Sprache kommt. Und da ich 77 Minuten für ein Hörspiel für Hörer ab 8 Jahren ohnehin etwas zu lang finde, denke ich, dass man in solch einem Fall die Buchvorlage ruhig etwas kürzen könnte.
Als die Quelle dann als Lösung für Sternenschweifs Problem entdeckt wird, geht es wieder zügiger zur Sache. Erstmal muss sie schließlich gefunden werden. Die Suche ist ganz spannend und bringt neue Bekanntschaften mit sich. Auch die Auflösung hat mir gefallen, zumal sie Einblick in Sternenschweifs Vergangenheit gewährt. Ich bin nicht seit Anfang an bei der Serie mit dabei und weiß daher nicht, ob es das schon einmal gab. Falls nicht, dann ist es eine wirklich gute Idee.

Bei den Hauptsprecherinnen ist soweit alles beim Alten geblieben. Anita Hopt scheint ihre Stimme für Laura sehr zu verstellen, das hört man oft. Und auch Lauras Freundnnen Mel, Jessica und Julia klingen mir oft zu erwachsen um noch als junge Teenager durchzugehen. Aber wie so oft ist das eine Frage der Gewohnheit. Inzwischen kann ich darüber hinweg hören. Ein Kompliment geht an Leo Dankemeyer und Justus Winkler. Sie hören sich für Sechzehnjährige zwar noch etwas sehr jung an, aber klar näher dran als die Hauptsprecherinnen an ihren jungen Chararakteren.

Musikalisch geht es erneut schön sanft, märchenhaft und verträumt zu. Ab und zu sind kurze Variationen von Teilen des Titellieds herauszuhören. Entsprechend der Sorge um Sternenschweif klingt es ausgesprochen ruhig und manchmal auch ein bisschen traurig aus den Boxen. Das steht der Geschichte so ganz prima.

Ein wirklich schönes Covermotiv ziert diese Folge. Sternenschweif an einem kleinen See, der Quelle wahrscheinlich. Die Farbspielereien sehen toll aus, vor allem auch im Wasser. Und die vielen Sterne unterstreichen das Phantastische und Magische in der Geschichte.

Fazit:  Für mich hätte der Anfang der Geschichte etwas gestraffter daherkommen dürfen. Es dauert sehr lange ehe man auf die Quelle zu sprechen kommt. Dann aber wird die Handlung spannend und gewährt einen interessanten Einblick in Sternenschweifs Vergangenheit. Eine schöne Idee!

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