Sternenschweif (28) – Schatz der Sterne

Titel: Sternenschweif (28) – Schatz der Sterne / Verlag: USM Audio / Spielzeit: ca. 69 min / Sprecher: Anita Hopt, Henry Dahlke, Luca Kron, Thordis Howe ua

sternenschweif28Inhalt: Laura und Sternenschweif lieben es, durch den Winterwald zu reiten – oder zu fliegen. Doch eines Abends verlaufen sich Laura und ihr Bruder Max im Wald – und Sternenschweif ist nicht da. Wie kann Laura nur Kontakt zu ihrem Einhorn aufnehmen, damit es ihnen helfen kann?


Ich muss es einfach gleich im ersten Satz sagen: auch wenn auch diese Folge wieder eine Weile Anlauf braucht, so führt sie nun meine Favoritenliste dieser Serie an.
Warum ist das so? Vor allem, weil hier deutlich wird, dass auch in Lauras Familie nicht immer alles eitel Sonnenschein ist. So stöhnt nicht nur Laura über die vielen Schulprüfungen vor der Ferien, sondern auch ihr kleiner Bruder Max, der so gar keine Lust aufs Lernen hat. Das sorgt naürlich für gewisse Unstimmigkeiten in der Familie. Die Mutter will ihn zwar nicht zum Lernen zwingen, macht aber klar, dass es ohne Lernen nun mal nicht geht. Und dass es da auch keine Diskussionen geben kann. Laura und ihr Vater versuchen zu vermitteln. So kommen Vorschläge auf den Tisch wie man Max motivieren kann, und es wird herausgestellt, dass auch ein gewisses Vertrauen zwischen Eltern und Kindern da sein sollte, damit man sich auf eine Lösung einigen kann. Gut, es klingt einige Male wie aus dem Lehrbuch, aber ich denke doch, dass sich die jungen Hörer und auch die Eltern etwas aus der Geschichte mitnehmen.
Sternenschweif spielt dagegen keine so große Rolle wie von vorigen Folgen gewohnt. Aber als Laura und Max in Gefahr geraten, da ist er natürlich sofort zur Stelle. Dabei kommt ein neuer magischer Gegenstand ins Spiel, der sicher noch in weiteren Abenteuern nützlich sein wird. Außerdem fand ich es interessant, dass Max und die Eltern erstmals darauf aufmerksam werden, welch außergewöhnliche Fähigkeiten Sternenschweif hat (ohne dass sie dabei aber dem Einhorngeheimnis auf die Spur kommen). Es hat seinen Reiz, dass sie dem großen Geheimnis um Sternenschweif unwissentlich so nahe kommen.

Die Sprecherliste fällt dieses Mal sehr kurz aus. Das kennt man aus der Reihe so gar nicht. Es ist schön, mal soviel von Lauras Eltern -speziell ihrer Mutter- zu hören. Thordis Howe verleiht ihr mit ruhiger und warmer Stimme und Redeweise ein sympathisches Wesen. Erik Borner übernimmt den Part von Lauras Vater. Auch ihn habe ich gerne gehört. Luca Kron kann in der Rolle vom kleinen Max glänzen.

Einmal mehr begleiten verträumte und märchenhafte Melodien die Geschichte. Und sie kleiden auch diese eher bodenständige und alltägliche Handlung sehr gut.

Mal ein Covermotiv mit einer nächtlichen bzw abendlichen Szene. So etwas mag ich immer sehr gerne, weil dann der Kontrast zwischen den Farben noch stärker ist als bei den vorigen Motiven. Das Motiv verrät außerdem bereits, dass in der Geschichte ein neues Element auftaucht, das ebenfalls magisch ist.

Fazit:  Eine sehr schöne Folge, die aufzeigt, dass es auch in Lauras Familie Probleme gibt. Das räumt ein wenig mit der Bilderbuchidylle auf. Später wird es dann spannend und Sternenschweif kann einmal mehr als Held auftrumpfen.

 

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