Meine Freundin Conni (41) – Conni und die wilden Tiere

Titel: Meine Freundin Conni (28) – Conni und die wilden Tiere / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 72 min / Sprecher: Lea Sprick, Philipp Draeger, Henry König, Achim Buch ua

conni41Inhalt: Conni und ihr kleiner Bruder Jakob besuchen mit Oma und Opa einen Safaripark. Sie treffen Giraffen, Affen, Löwen und viele andere große und kleine Tiere. Conni erfährt viel über die Aufzucht, die Haltung und den Schutz wilder Tiere. Und danach wissen alle auch, dass Affen sich gerne selbst fotografieren und dass Ziegen ganz schön frech werden können.


Einmal mehr eine Tierfolge in der Reihe. Mich stört das nicht weiter, denn mit Tieren kann man mir immer kommen. Anderen Hörern wäre etwas Abwechslung aber vielleicht nicht unrecht.
Conni und ihr Bruder Jakob schauen mit den Großeltern Fotos von der Safari an, die diese vor Jahren gemacht haben. Beide sind sofort begeistert und wollen auch nach Afrika auf Safari. Realitätnahe wie die Reihe sich jedoch hält, klappt das natürlich nicht. Und -etwas weniger realitätsnah- proben weder Conni, noch Jakob deshalb den Aufstand.
Mit den Groeßltern verbringen sie allerdings bald ein Wochenende in einem Safaripark in Deutschland. Gemeinsam mit Conni und Jakob lernt man als Hörer dabei die Tiere kennen, die sie dort anschauen. Dabei kann man ein bisschen was lernen und Spass macht es außerdem. Da bekommt man direkt Lust, selber mal einen solchen Park zu besuchen.
So richtig spannend wird es, als Jakob eines nachts verschwindet und Conni sich auf die Suche macht. Dieser Teil der Geschichte hat mir am besten gefallen. Da darf man sich zusammen mit Conni die gefährlichsten Dinge ausmalen und ihre Suche ist durchaus ein wenig schaurig. Kindgerecht schaurig.
Und zuletzt bekommen beide noch einen Blick hinter die Kulissen des Parks gewährt. Dabei dürften die jungen Hörer dann wirklich nur so dahinschmelzen. Da Affen (außer einigen Krabbelviechern) die einzigen Tiere sind, denen ich nichts abgewinnen kann, konnte ich das nicht ganz so nachvollziehen. Außerdem wird hier oberflächlich das Thema Arbeit in solch einem Park angeschnitten. Dabei überwiegen zwar die guten Seiten eines solchen Jobs, aber den Kindern wird durchaus auch mitgegeben, dass es nicht damit getan ist, täglich alle Tiere zu streicheln.

Lea Sprick und Philipp Draeger geben auch hier wieder ein munteres und aufgewecktes Geschwisterpaar. Henry König hat einen passenden, leicht brummigen, aber sympathischen Opa-Ton auf Lager Ingeborg Christiansen steht ihm in der Rolle von Connis Oma zur Seite. Auch sie klingt so lieb und herzlich, wie man es von einer Oma erwartet. Achim Buch hat mir als Parkranger ebenfalls gefallen. Er kommt nett rüber, kann aber auch energisch werden, wenn es nötig ist.

Die bereits aus der Serie vertrauten Stücke begleiten die Geschichte. Sie kommen fröhlich daher und sorgen für ein Gefühl von Sommer. Eine ganze Reihe Geräusche sind ebenfalls zu hören. Tausend Dank, dass man für die Tierstimmen keine Sprecher ans Mikrofon gezerrt hat wie es andernorts gerne gehandhabt wird. Hier klingen Löwe, Elefant und Affe wenigstens auch wie Löwe, Elefant und Affe. Da möchte man manchmal meinen, man sei wirklich in Afrika.

Auch das Covermotiv macht gleich Lust auf eine Safari. Wer möchte nicht mal quasi im Dschungel stehen und Papageien und Affen sehen und fotografieren? Im Booklet werden noch ein paar der Figuren aus der Geschichte vorgestellt.

Fazit:  Einmal mehr eine einfach schöne Geschichte mit Conni. Sie macht Lust auf einen Ausflug in einen solchen Safaripark, ist spannend und nebenbei kann man sogar noch etwas lernen. Was kann man von einem Kinderhörspiel mehr verlangen? Empfehlenswert wie immer.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: