The Real Ghostbusters (05) – Angst vor dem bösen Mann

Titel: The Real Ghostbusters (05) – Angst vor dem bösen Mann / Verlag: TKM / Spielzeit: ca. 45 min / Sprecher: Dorle Hoffmann, Tajo Schmidt, Martin Bäcker ua

gbusters05Inhalt: Im Keller ihres neuen Anwesens macht die junge Familie Caster einen seltsamen Fund: Ein unheimlicher Schrank sorgt für Unbehagen. Noch ungewöhnlicher wird es in der darauf folgenden Nacht, als ein gewaltiger, diabolischer Ziegenbock dem Schrank entsteigt und Angst und Schrecken verbreitet. Als die Caster-Kids in der Feuerwache um Hilfe bitten, glauben unsere Freunde zunächst an ein Hirngespinst – Einzig Egon aktiviert, die Augenbrauen alarmiert hochgezogen, schon mal die Spektralbomben.


Bisher kannte ich aus Kinderzimmern eher die Monster unter dem Bett. Der böse Mann ist mir dort noch nicht untergekommen. Aber natürlich kenne ich diese Bezeichnung, und Monster unter dem Bett wären vielleicht eine Spur zu kindisch gewesen.
Jedenfalls haben die Geschwister Megan und Kenny so ihre nächtlichen Probleme mit dem bösen Mann. Gerade die Nachtszenen sind tatsächlich ein wenig schaurig.
Da die Eltern -wie zu erwarten war- nicht an den bösen Mann glauben, engagieren die Kids selber die Ghostbusters, und die greifen dann so richtig durch. Ich fand, dass die Geschichte im Nullkommanichts vorbei war, nachdem die Ghostbusters sich des bösen Mannes angenommen hatten. Da steckt gut Tempo drin und natürlich auch das vertraute Chaos, das sich unweigerlich um die Truppe entwickelt, wenn sie in Aktion tritt.
Ein paar witzige Bemerkungen und pfiffige Dialoge sorgen dafür, dass man auch bei dieser Episode wieder das eine oder andere mal schmunzeln kann.

Die Sprecher sind mit dem gewohnten Engagement bei der Sache. Da fällt es kaum ins Gewicht, dass die Betonung hier und da mal ein wenig verrutscht. Vor allem Tajo Schmidt und Katja Runge haben mir prima gefallen. Sie geben en munteres Geschwisterpaar ab, dem ich gerne zugehört habe.

Musikalisch geht es recht gemischt zu, wobei die gruseligen und actionreichen Szenen stets besonders passig unterlegt sind.

Das Covermotiv verrät schon ziemlich deutlich, womit es die Geisterjäger in dieser Geschichte zu tun bekommen. Mit einem nächtlichen Kinderschreck. Ich finde das Motiv klasse. Bisher einer meiner Favoriten in dieser Reihe.

Fazit: Eine Geschichte um eine sehr klassische und weithin bekannte Gruselgestalt: den bösen Mann. Dabei geht es teilweise durchaus schaurig zu, zum Ende hin aber auch turbulent und actionreich. In meinen Ohren rundum gelungen.

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