Die drei ??? (167) – …und das blaue Biest

Titel: Die drei ??? (167) – …und das blaue Biest / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 72 min / Sprecher: Oliver Rohrbeck, Sonja Stein, Sascha Draeger, Andreas Fröhlich ua

ddf167Inhalt: Im Film-Erlebnispark Movie Empire gehen seltsame Dinge vor sich. Ein Unbekannter verübt hinterhältige Sabotage-Akte und bringt damit die Shows und Besucher in Gefahr. Aber wem könnte daran gelegen sein, den Park zu ruinieren? Als wäre das nicht genug, taucht immer wieder ein blau schimmerndes Monstrum auf, das einem mythischen Mantikor ähnelt. Furchtlos nehmen die drei ??? die Ermittlungen auf. Bis sie eines Nachts plötzlich dem Biest gegenüberstehen.


Bei diesem Covermotiv darf man zurecht gespannt sein auf die Geschichte, wie ich finde. Außerdem ist „Biest“ sehr allgemein gehalten, da wird man leicht neugierig, mit welcher Kreatur die drei Detektive es dieses Mal zu tun bekommen.
Trotzdem hat die Folge bei mir einen durchwachsenen Eindruck hinterlassen. In erster Linie deshalb, weil die Jungs (mal wieder) gleich zwei Fälle zu lösen haben. Den um das Biest und einen, der sich um Sabotageakte dreht. Auch wenn sich beides in dem gleichen Freizeitpark abspielt, so haben sie sonst nichts mit einander zu tun. Da habe ich völlig umsonst geknobelt und war völlig baff als sich herausstellte, dass es keine Zusammenhänge gab. Gab es zu dem Fall um die Sabotage keinen reißerischen Titel, dass noch das Biest her musste, oder wieso mussten es zwei Fälle sein?
Immerhin ist jeder von ihnen soweit in Ordnung. Auch wenn es bei der Sabotage wieder mal mysteriöse Rätsel zu lösen gilt, so ist es doch ganz spannend zu verfolgen, wer und was dahintersteckt. Und die Vorkommnisse um das Biest steuern den unheimlichen Touch bei, die viele ???-Folgen an sich haben.
Was allerdings Bobs Intermezzo mit diesem sonderbaren Mädchen umd dem Spiel mit dem Karton soll, das habe ich selbst nach mehrmaligem Hören nicht verstanden. Ja, das Mädchen ist wichtig für den Fall, aber Bob hätte es auch ganz normal kennenlernen können. Ganz ohne dieses „Beißt es, oder beißt es nicht“-Spiel.

Besagtes Mädchen wird übrigens von Sonja Stein gesprochen, die ich bei den „Drei !!!“ wirklich gerne höre. Hier habe ich ihr diesen rotzigen Ton und dieses übetriebene Kaugummigeschmatze aber beim besten Willen nicht abgenommen. Dieses Geräusch hasse ich sowieso. Lachen musste ich dagegen darüber, dass man als Sprecher für den Tarzan aus der Freizeitparkshow ausgerechnet Sascha Draeger angeheuert hat. Witzige Idee!

An Musik und Geräuschen gibt es einmal mehr nichts weiter auszusetzen. Die eingesetzten Stücke stehen der Geschichte gut und helfen der Atmosphäre der jeweilen Szenen auf die Sprünge.

Das Covermotiv gefällt mir immer noch sehr gut! Das Biest sieht wirklich schauerlich aus und es macht sofort neugierig, womit man es zu tun hat.

Fazit:  Einmal mehr haben die drei Detektive es hier mit gleich zwei Fällen zu tun, die zwar am gleichen Ort spielen, sonst aber nicht in Verbindung stehen. Einzeln für sich sind beide ganz ordentlich geraten. Beide sind spannend und einer steuert außerdem etwas Unheimliches bei. Dennoch frage ich mich, wieso es neuerdings so oft mehrere Fälle in einer Folge geben muss? Ist das jetzt Trend?

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