Bibi Blocksberg (110) – …und die kleine Elfe

Titel: Bibi Blocksberg (110) – …und die kleine Elfe / Verlag: Kiddiny / Spielzeit: ca 40 min  / Sprecher: Susanna Bonasewicz, Julia Stöpel, Bodo Wolf ua

bibi110Inhalt: Bibi sieht nachts vor dem Fenster ein Licht umherfliegen. Neugierig hext sie sich sichtbar, was dahinter steckt. Es ist die Elfe Pling und ihr leuchtender Elfenstab, mit dem sie den Kindern ihre Träume bringt. Bibi darf Pling dabei begleiten. Leider versagt danach der Unsichtbarkeitshexspruch – aber sichtbar kann Pling nicht zurück in den Elfenwald.


Die „Benjamin Blümchen“-Serie ist ja bereits auf dem Niveau Dreijähriger angekommen. Die Bibi-Folgen waren davon für mich bisher wenigstens noch ein oder zwei Jahre entfernt. Und dann kam diese Folge…
Dabei gefiel mir anfangs vor allem die Stimmung wirklich gut. Ein wenig verträumt wie es zu einer Handlung passt, die in der Nacht und einem Wesen wie einer Elfe beginnt. Und auch die Elfe selber störte mich kaum. Lediglich diese piepsige Stimme ging mir schnell auf den Keks.
Das wesentliche Problem ist einfach, dass die Story absolut nichts Neues bietet. Dieses Mal hat zwar nicht Bibi selber ein Problem, sondern Elfe Pling, aber im Endeffekt läuft es auf das gleiche hinaus. Es muss natürlich eine Lösung her! Und dann versagt auch noch ein Hexspruch. Wie oft hat man das nun schon gehört? Und wie oft musste Bibi für die Lösung des Problems schon verschiedene Zutaten für ein Elixier auftreiben? Und wie oft mussten dabei schon die alten Hexen helfen?
Ja, dieses Mal mischt eine Elfe mit, aber sonst tut wahrlich nichts Neues in Neustadt.
Dafür ist es unüberhörbar, dass die Reihe sich inzwischen an Vierjährige richtet. Sonst hieße Pling sicher nicht Pling, sonst müsste Amanda nicht auch noch singen und sonst gäbe Papa Bernhard wohl kaum Sätze wie „rühr-rühr, pling-pling“ von sich, und das gleich zweimal!

Als Elfe Pling quietscht sich Julia Stöpel durch die Geschichte. Irgendwo muss man es ja sogar noch bewundern, mit wieviel Ernsthaftigkeit Sprecher solche Jobs meistern. Die übrigen Sprecher kennt man aus der Reihe bereits sehr gut und sie sind mit dem gewohnten Einsatz bei der Sache.

Musikalisch wird wie aus der Serie bekannt außer dem Titellied nichts weiter geboten. Es sei denn, man rechnet Amandas Gesangseinlage dazu. Die Geräuschkulisse geht in Ordnung. Das Geschehen ist gut vorstellbar, das reicht für mein Verständnis für ein Kinderhörspiel völlig aus.

Eigentlich ein schönes Cover. Ich mag Nachtszenen immer sehr gerne als Covermotiv. Und die Elfe sieht ja wirklich schön magisch und zauberhaft aus.

Fazit:  Leider ist es bei dem stimmungsvollen Anfang geblieben. Danach gab es nichts Neues im Staate Dänemark…äh, sorry, in Neustadt. Außerdem ist nun auch diese Reihe auf Kleinkinderniveau angekommen, was ich zutiefst bedauere.

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