Fünf Freunde (106) – …und das geheimnisvolle Polarschiff

Titel: Fünf Freunde (106) – …und das geheimnisvolle Polarschiff / Verlag: Europa / Spielzeit: ca.57 min  / Sprecher: Ivo Möller, Peter Weis, Mogens von Gadow, Rolf Becker ua

ff106Inhalt: Die Fünf Freunde begleiten Onkel Quentin in die schottische Hafenstadt Dundee, wo ein rätselhaftes, altes Polarschiff ihre Neugier weckt. Wieso kursiert das Gerücht über einen verborgenen Schatz? Und warum ist vor über hundert Jahren das Schiffstagebuch eines berühmten Forschers verschwunden? Während sie diesen Fragen auf den Grund gehen, geraten sie plötzlich selbst in Gefahr, und in ein aufregendes Abenteuer.


Dem Titel nach hatte ich mich auf diese Folge sehr gefreut. Auch wenn ich natürlich nicht davon ausgegangen bin, dass die Freunde tatsächlich mit einem Polarschiff ins Ewige Eis aufbrechen. Gefallen hat sie mir trotzdem! Das liegt hauptsächlich am Schauplatz: ein kleiner schottischer Ort an der See, der zu Beginn auch sehr schottisch eingeführt wird. Nämlich mit einem sehr schönen Lied, Dudelsackklängen und karierten Röcken 😉
Der neue Fall der Freunde dreht sich neben einem Schiff (mal wieder) um eine Schatzkarte. Doch irgendwie kann diese Reihe diese Idee so oft bringen, wie sie will, es kommt doch immer wieder an! Ein nächtlicher Diebstahl und eine leicht unheimliche Suchaktion auf dem Schiff sorgen für zusätzliche Spannung. In Erzählungen des Kapitäns und einem Mädchen namens Erin kann man nicht nur einiges über Polarexepeditionen lernen, sie versetzen einen auch leicht in der Zeit zurück als diese Expeditionen stattfanden. Das sind schöne Geschichten in der eigentlichen Geschichte.

Die jugendlichen Hauptsprecher sind in gewohnt guter Form und geben ein prima Team ab. Gefreut habe ich mich, dass Peter Weis hier zu hören ist. Ich mag seine Stimme einfach, auch wenn er hier eine Figur spricht, der man gleich von Anfang an nicht über den Weg trauen mag. Madeleine Weingart alias Erin hat mir ebenfalls gefallen. Sie hat eine angenehme, weiche Stimme und ich würd von diesem Mädchen gerne noch einmal hören.

Wie schon erwähnt ist in der Geschichte ein Lied zu hören, das es mir sofort angetan hatte. Gesungen wird es von Gwen Leo-Allen, begleitet von Gitarrenmusik. Ich habe mich rieisg darüber gefreut, dass es der Folge noch in voller Länge angehängt wurde. Ich habe es inzwischen mehrmals gehört. Es bschwört sofort Bilder von sturmzerzaustem Meer, geheimnisvollen Abenteurerschiffen und Schottland herauf. Abgesehen davon bekommt man hier eine Untermalung geboten, die sich nahtlos in die Reihe einreiht. Schön, dass eine solche Perle eingestreut wurde.

Das Meer, ein Schiff, das sind zwei Elemente, die für mich auf ein Cover dieser Reihe gehören. Darüber noch der von grauen Wolken verhangene Himmel, das gibt dem Motiv etwas leicht Düsteres. Geheimnisvoll wirkt es aber nicht gerade. Und dass das Schiff nun explizit nach einem Polarschiff aussieht, kann ich auch nicht behaupten.

Fazit:  Bei dieser Folge muss man unbedingt den Schauplatz loben, der sehr stimmungsvoll und durch und durch schottisch in Szene gesetzt wird, ohne dass es aber kitischg wirkt. Der Fall ist ganz spannend und es gibt einiges dabei zu lernen. Eine ganz feine Mischung also!

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