Team Undercover (12) – Geisterspuk im Landschulheim

Titel: Team Undercover (12) – Geisterspuk im Landschulheim / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca. 77 min / Sprecher: Patrick Mölleken, Karin Lieneweg, Patrick Bach, Dagmar Bittner ua

tu12Inhalt: Ihre Klassenfahrt führt die Freunde in ein viele Jahrhunderte altes Kloster im Odenwald. Doch schon in der ersten Nacht jagt ein Geisterspuk den Schülern einen gehörigen Schrecken ein. Das Team Undercover macht sich daran, das Rätsel zu lüften, welches das tragische Schicksal der weißen Nonne umgibt. Bei ihren Ermittlungen geraten sie unversehens in einen Sog gefährlicher Geheimnisse.


Ein schöner Titel, oder? Klingt doch so richtig nach einer Detektivgeschichte für jugendliche Hörer. Geheimnisvoll und ein wenig gruselig.
Dabei beginnt die Geschichte eher harmlos. Das Team Undercover ist auf Klassenfahrt in ein zum Landschulheim umgebautes Kloster. Anfangs bedauern die Freunde es ausdrücklich, dass weit und breit kein neuer Fall in Sicht ist.
Das ändert sich dann aber sehr bald durch einen seltsamen Spuk in der Nacht, dem sie nicht so recht über den Weg trauen. Geister gibt es schließlich nicht, das weiß doch jeder! Das alleine klingt auch noch nicht nach einem echten Fall, doch sehr schnell entwickelt sich weit mehr aus diesem nächtlichen Ereignis. Ein grausiger Vorfall vor mehreren hundert Jahren scheint Folgen bis ins Heute nach sich zu ziehen. Und einige Leute im Landschulheim benehmen sich merkwürdig verdächtig. Und schon steckt das Team Undercover in einem richtigen Fall, der sie ganz schön fordert.
Mir hat er sehr gut gefallen! Vor allem, weil er durch mehrere Wendungen wirklich spannend ist und die Freunde auch mal getrennt ermitteln um voran zu kommen. Da merkt man, welche Fähigkeiten in jedem von ihnen stecken. Außerdem mag ich es einfach, wenn es ein wenig schaurig zugeht. Vor allem eine Szene hat mich da gut aufs Glatteis geführt.
Allerdings ist es keine Folge zum Nebenbeihören. Ich fand sie durchaus komplex, weil es Szenen und Ereignisse gibt, die man nicht sofort in Zusammenhang bringen kann. Wenn man dabei nicht aufmerksam zuhört und sich verschiedene Dinge einprägt, dann ist man im Nu raus und steigt nicht mehr durch.

Die Hauptsprecher sind inzwischen ein eingespieltes Team. Vor allem Patrick Mölleken und Max von der Groeben gefallen mir dabei richtig gut. Sie klingen jugendlich locker und cool. Theresa Schulte gibt die zwar clevere und mutige, aber doch eher zurückhaltende Hannah. Sören ist ein Mitschüler von Hannah, Eddie und Ben und eine fürchterliche Nervensäge mit massig gehässigen Ideen. Diese unangenehmen Charakterzüge bringt Patrick Bach gut rüber. Man möchte Sören vom ersten Moment an einfach…naja, egal.
Bert Stevens ist als miesepetriger und unangenehmer Hausmeister Petrovski zu hören und macht einem diese Figur auf Anhieb zuwider.

Die Atmosphäre der Geschichte lebt zum Großteil von der Untermalung. Sie kommt meist recht leise daher mit Stücken, die im Nu unheimliche Stimmung aufkommen lassen. Das passt perfekt zur Handlung in und um das Kloster herum und hat Gruselfilmqualität! Die geflüsterten Worte der Nonne, die kaum mehr sind als ein Windhauch, tun ein Übirges dazu! In diesem Zusammenhang: unbedingt bis ganz zum Schluss anhören!

Das Covermotiv zeigt natürlich einen nächtliche Szene. Das alleine gibt dem Motiv schon etwas Unheimliches. Die leuchtende Gestalt im Hintergrund hat annähernd menschliche Form. Da kann man spekulieren, ob es sich um einen Geist oder um einen Menschen handelt.

Fazit:  Eine spannende Geschichte mit einigen wirklich gruseligen Szenen und einer Reihe von Wendungen, die für Spannung sorgen. Ich fand diesen Fall bemerkenswert komplex und zum Nebenbeihören eignet er sich keinesfalls. Hier ist Aufmerksamkeit gefragt! Es lohnt sich!

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