The Real Ghostbusters (06) – King Tully

Titel: The Real Ghostbusters (06) – King Tully / Verlag: TKM / Spielzeit: ca. 35 min / Sprecher: Jens Döring, Denis Can, Binca Füll, Pascal Runge ua

gbusters06Inhalt: Louis Tully, Superstar! Männer wie Peter Venkman beneiden ihn, Frauen wie Dana verzehren sich nach ihm – Alle zusammen lieben sie ihn. Er ist der Größte unter den Kleinen! Klare Sache, dass auch die Geisterjäger den Großmeister um Hilfe bitten, als sie an einem harten Fall zu knabbern haben.


Den erfahrenen Hörer dieser Reihe stürzt diese Folge zunächst mal in ernste Verwirrung. Wieso betet plötzlich alle Welt -die Geisterjäger eingeschlossen- plötzlich Tully an? Gegen Ende soll er gar zum König erklärt werden!
Und wenn man auch als Geisterjäger davon überzeugt ist, in Tully ihren Herrn und Großmeister vor sich zu haben, dann ist es gar nicht so einfach zu erkennen, dass da irgendwas schlichtweg nicht stimmen kann! Erst recht nicht, wenn man auch noch einen anderen Problemfall unter dem Dach der Zentrale zu klären hat.
Es herrscht also mal wieder ganz schön Chaos, das die Geisterjäger auf bewährt schräge und ganz eigene Art bewältigen. Dabei gibt es wieder eine Menge zu lachen. Vor allem über den verwirrten Tully habe ich mich köstlich amüsiert. Er ist nämlich zunächst der einzige, dem der Trubel um seine Person nicht so ganz geheuer ist. Allerdings wäre Tully nicht Tully, wenn er sich damit nicht doch arrangieren würde. Kleiner Mann ganz groß, könnte man sagen.

Die vertraute Sprechertruppe ist auch hier wieder am Werke. Sie macht ihre Sache zunehmend besser. Vor allem hört man jedem von ihnen erstens den Spass bei der Sache an, zweitens aber auch, dass sie weder ihre Rollen, noch die Geschichte so richtig ernst nehmen. Lachen musst ich über den Einsatz Pascal Runge als Dschinn, der durch den Hall, mit dem seine Stimme unterlegt ist, klingt wie ein Karussellansager auf der Kirmes. „Leeeetzteeee Rundeeee….“ 😉

Musikalisch geht es gewohnt flott und abwechslungsreich zu. Dabei kommt zwar keine Gruselstimmung auf, dafür passt es aber prima zum schrägen Geschehen. So kommt Schwung in die Geschichte. Und ein wenig 80iesmäßig klingt es mitunter auch.

Auf dem Cover steht natürlich  Tully im Mittelpunkt. Umgeben von den Frauen, die ihn anbeten und die -selbstverständlich- größer sind als er.

Fazit: Diese Folge stürzt einen erstmal gründlich in Verwirrung. Anschließend stellt man sich unweigerlich die Frage, wie die Geisterjäger damit zurechtkommen werden. Das sorgt für ein wenig Spannung und das übliche Chaos, das ihre Arbeit stets mit sich bringt.

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