The Real Ghostbusters (07) – Rückkehr nach Morrisville

Titel: The Real Ghostbusters (07) – Rückkehr nach Morrisville / Verlag: TKM / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher:  Jan Mahn, Denis Can, René Siepmann, Katja Runge ua

gbusters07Inhalt: Ein Hilferuf aus der Heimat, schon ist Ray zur Stelle. In dem verträumten Kaff Morrisville angekommen, trifft der quirlige Para-Forscher nicht nur auf einen ungewöhnlichen Spuk, sondern auch auf allerlei alte Freunde – wie die süße Elaine. Wird Ray seine Jugendliebe vor den Mächten des Bösen retten können?


Manchmal schaue ich nicht erst auf den Klappentext, und dann werde ich so überrascht wie hier. Nämlich mit einer Folge mit stattlichen 60 Minuten Spielzeit! Wow! Aber auch sonst unterscheidet sich die Folge für mich von ihren Vorgängern.
So wusste ich am Anfang gar nicht wirklich, wo die Handlung gerade spielt und wieso sie mal anderswo als im Hauptquartier beginnt. Da musste ich mich erst einfinden.
Außerdem erlebt man nicht nur häufig einen Schauplatzwechsel zwischen Manhatten und Morrisville, sondern die Geschichte springt auch in der Zeit. Man bekommt in Rückblenden gewisse Ereignisse aus Rays Jugend zu hören. Das fand ich wirklich klasse! Schön, mal mehr über einen der Geisterjäger zu erfahren. Gleichzeitig werden damit neue Figuren eingeführt, die auch in der Handlung im Hier und Heute wieder auftauchen. Clever gemacht! Aber -und wer will, der kann mich gerne wieder dafür steinigen- ich war froh, dass es einen Erzähler gibt, der kurz erwähnt, wo und in welcher Zeit man sich gerade befindet.
Erfrischend neuartig fand ich es zudem, dass die neue Aufgabe für die Geisterjäger eben mal nicht in Manhattan auf sie wartet. Ich war gerne in Morrisville zu Gast. So eine lauschige Kleinstadt ist doch immer ein feiner Schauplatz für eine Geistergeschichte.
Was sie keineswegs geändert hat in dieser Episode, das ist das Chaos, dass die Geisterjäger bei ihren Unternehmungen regelmäßig um sich herum verbreiten. Ein neues Flugzeug im Fuhrpark des Teams ist daran nicht ganz unbeteiligt. Besonders grinsen musste ich darüber, wie das Problem im Morrisville gelöst wird. Manchmal ist es eben doch ganz effektiv, wenn man mit Kanonen auf Spatzen schießt.

Ein paar weitere Sprecher sind natürlich ebenfalls notwendig, wenn man an andere Orte oder eben auch mal ein Stück in der Vergangenheit zurückreist. Mir haben vor allem Laura  Schmidt als Rays Jugendliebe Elaine und Jan Mahn in der Rolle von Rays damaligem Kumpel Alan gefallen! Gegen die beiden wirken die Hauptsprecher tatsächlich hier und da etwas blass und zu bemüht locker. Spass macht es aber allemal wieder, ihnen zu lauschen.

Musikalisch kommt die Folge deutlich aufwendiger daher als ihre Vorgänger. Dann und wann sind richtige Melodien zu hören, statt den gewohnten Stücken im Cartoonstil. Das sorgt regelmäßig für Flair bei diesen Szenen. Am Ende der Folge ist ein song zu hören, der Ohrwurmqualität hat.

Das einzige, womit ich mich nicht anfreunden kann, ist das Cover. So langweilige Brauntöne! Wo ist das Bunte der vorigen Cover geblieben? Darin hätte man sicher genauso gut die verschiedenen Elemente, die in dieser Geschichte eine Rolle spielen, unterbringen können. Sie heben sich mir hier zu wenig vom Rest der Motivs ab. Dafür ist Slimer mit seinem Rucksack sehr niedlich geraten.

Fazit:  Folge 7 der Reihe legt in jeder Hinsicht ein beachtliches Schippchen drauf. Sei es die etwas komplexere Handlung, der andere Schauplatz, wirklich gute Sprecher oder auch die aufwändigere Musik- und Geräuschkulisse. Da bleibt mir nur zu sagen: wow, weiter so!

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