Mark Brandis – Raumkadett (03) – Tatort Astronautenschule

Titel: Mark Brandis – Raumkadett (03) – Tatort Astronautenschule / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 53 min / Sprecher: Daniel Claus, Judith Neichl, Joanna Praml ua

brandisjunior03Titel: Der Direktor der VEGA-Astronautenschule ist tot aufgefunden worden und die Aufregung unter den Kadetten ist groß. Während Ermittler nach dem Täter suchen und der geplante Besuch des Außenministers Samuel Hirschmann offiziell abgesagt wird, werden Mark, Alec, Annika und Rob Zeugen eines konspirativen Treffens: sollte der Schuldirektor vor seinem Tod auf eine Verschwörung gestoßen sein?


Die Abenteuer von Mark Brandis Junior gehen in die dritte Runde. Man sollte beim Cover aber genau hinschauen, sonst fällt man -wie ich- darauf herein und erwartet eine schöne Science Fiction – Geschichte. Doch der junge Brandis hier befindet sich mitnichten im All, sondern schlichtweg unter Wasser. Bei einer Übung wie der Anfang der Folge verrät. Dabei machen er und seine Freunde eine grausige Entdeckung: der Direktor der Astronautenschule wurde getötet und unter Wasser versteckt.
Das sorgt natürlich für Unruhe und viele Fragen an der Schule. Ich fand es ganz interessant, Brandis und die übrigen Kadetten bei ihrer Suche nach der Wahrheit zu begleiten. Schon alleine, weil dabei Themen und Ereignisse angerissen werden, die in den Hörspielen des erwachsenen Brandis auch noch zur Sprache kommen. Spannend wurde es für mich aber erst als man Brandis bei einer Aktion schnappt und entführt. Bis dahin war die Folge für mich nichts weiter als eine Detektivgeschichte mit und um Mark Brandis. Doch dann geht es einmal richtig rund und es wird lebensgefährlich für Mark.
Ob er seinen Hals retten kann, müsst ihr selber hören. Insgesamt fand ich diesen dritten Teil allerdings nicht so überragend. Vor allem, weil von Science Fiction, Weltall, Raumfahrt hier so gar nichts zu hören ist. Es steht zwar wohl bald ein erster Raumflug an, aber das wird lediglich erwähnt. Da werden wir wohl für die nächsten Folge(n) drauf hoffen müssen.

Die jugendlichen Sprecher machen ihre Sache soweit ganz prima. Lediglich hier und da bekommen sie Sätze in den Mund gelegt, die Teenager so wohl eher nicht sagen würden. Das hört man dann auch. Es klingt halt ziemlich gestelzt. In den erwachsenen Rollen sind zB Wolf Frass, Detlef Bierstedt und natürlich Michael Lott zu hören. Dass sie nichts anbrennen lassen, versteht sich wohl von selbst.

Immerhin vermitteln viele der Geräusche einen gewissen futuristischen Eindruck und der Untermalung kann man eine abgespeckte Version der Stücke aus den Hörspielen um den erwachsenen Brandis bescheinigen. Eine ganze Ecke leichter und längst nicht so imposant, aber es klingt doch mal durch.

Das Covermotiv präsentiert sich schön finster und man wird schnell neugierig, was der Taucher da unten an dem gesunkenen Schiff findet. Wer genau hinschaut, der erkennt aber auch den gekachelten Boden. Daher ist eigentlich ganz klar, dass man sich hier nicht irgendwo im Ozean befindet.

Fazit: Von Science Fiction kann hier meiner Meinung kaum die Rede sein. Lediglich ein paar Geräusche unten Musikstücke deuten darauf hin. Das hat mich ziemlich enttäuscht. Es ist mehr eine Dektektivgeschichte mit dem jungen Mark Brandis. Nicht uninteressant und mit einem recht dramatischen Ende, aber bei Begriffen wie „Raumkadett“ und „Weltraumschule“ erwarte ich doch in erster Linie Weltraumflair.

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