John Sinclair (92) – Satans Eulen

Titel: John Sinclair (92) – Satans Eulen / Verlag: Lübbe Audio / Spielzeit: ca. 53 min / Sprecher: Frank Glaubrecht, Cathlen Gawlich, Detlef Bierstedt, Dennis Schmidt-Fo? ua

sinclair92Inhalt: Seit Jahrhunderten erzählen sich die Einwohner an der norwegischen Küste nur flüsternd von den Strigen – gespenstischen Eulen, die statt eines Kopfes nur einen Totenschädel auf den Schultern tragen und nach dem Blut der Menschen gieren. Bloß eine Legende? Nein, denn plötzlich sind sie da – und bringen ein Kreuzfahrtschiff in ihre Gewalt. Unter den ahnungslosen Gästen befinden sich auch die Familie Conolly und John Sinclair.


Mal wieder nicht in Reihenfolge gehört, aber das fällt bei dieser Serie zum Glück nicht groß ins Gewicht. Dabei sprachen mich Titel und Covermotiv sofort an. Und auch die Geschichte hat mir ausnehmend gut gefallen. Wahrscheinlich weil ich ein kleines Faible für Tier-Horror habe und die Vorstellung einer Strige durchaus schaurig finde. Wo man doch bunte und niedliche Eulen gerade überall findet, ist das eine nette Abwechslung.
Die Geschichte fährt zweigleisig. Sie beginnt in Norwegen bei einer kleinen Familie, wo sich der Vater eines Tages auf das Schauerlichste verändert. Dann wird zu John Sinclair geschaltet, der gerade mit der Familie Conolly auf einem Kreuzfahrtschiff etwas Ruhe und Erholung tanken will. Wer glaubt, dass das gelingen kann, der glaubt vermutlich auch noch an den Weihnachtsmann, und plötzlich ist sie da, die Verindung zwischen den beiden Handlungssträngen.
Der bei Sinclair und Conolly setzt mehr auf Action, der bei der Familie in Norwegen kommt eher gruselig daher. Ich fand das so schön ausgewogen, zumal beide Parts auf ihre Art spannend sind. Und bei einer Szene gegen Ende hatte ich tatsächlich eine wohlige Gänsehaut. So soll das sein!

Im Gegensatz zu meiner zuletzt gehörten Folge mit dem Pesthügel wirkte Frank Glaubrecht hier auch deutlich engagierter. So nehme ich ihm John Sinclair ab. Über Cathlen Gawlich alias Enna Strindberg habe ich mich sehr gefreut. Ich mag ihre wandlungsfähige Stimme. Ennas Verzweiflung wirkt zu jedem Moment glaubhaft. Ein besonderes Lob geht an Christina Staats, die die kleine Sonja Strindberg spricht. Ich habe es meist nicht mit Kindersprechern, aber sie macht hier wirklich einen richtig tollen Job!

Der Soundtrack orientiert sich in erster Linie an der Action. Er kommt flott daher und unterstreicht gekonnt den rasanten Eindruck vieler Szenen. Und auch die Geräuschkulisse muss sich nichts vorwerfen lassen.

So eulig flauschig und dann solch ein Kopf! Dieser kontrast gefiel mir auf Anhieb. wobei ich mir einen Totenschädel doch noch etwas anderes vorstellen. Aber sei’s drum. Ein Hingucker ist das Cover allemal!

Fazit:  Mir hat diese Folge prima gefallen! Spannend, actionreich und tatsächlich ab und zu schön gruselig. Genau so mag ich diese Reihe. Wenn sie das nur öfter hinkriegen würde…

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