Max und die Wilde 7 – Das schwarze Ass

Titel: Max und die Wilde 7 – Das schwarze Ass / Verlag: Oetinger Audio / Spielzeit: ca. 214 min auf 3 CDs / Buch: Lisa-Marie Dickreiter & Winfried Oelsner / gelesen von: Simon Jäger

maxundsiebenInhalt: Oh je, die langweiligsten Ferien aller Zeiten stehen bevor! Der neunjährige Max ist mit seiner Mama, einer Altenpflegerin, ins Seniorenheim gezogen. Doch auf Burg Geroldseck herrscht große Aufregung: Ein Einbrecher treibt hier sein Unwesen. Ehe Max sich versieht, ist er in einen handfesten Kriminalfall verstrickt und findet ausgerechnet in den verrückten Senioren von Tisch Nr. 7 Freunde. Denn obwohl Vera, Horst und Kilian zusammen über 200 Jahre älter sind als Max – von gestern sind sie noch lange nicht!


Bei diesem Hörbuch machte mich das lustige Cover neugierig und prompt wollte ich wissen, auf wen oder was Max und die drei Senioren dort lauern. Allerdings dauert es eine ganze Weile ehe die Detektivgeschichte in die Gänge kommt. Zunächst muss der Hörer natürlich erstmal erfahren, wer Max ist, wieso er mit seiner Mutter in einem Seniorenheim lebt, wie es ihm an seinem ersten Tag in der neuen Schule ergeht und wer überhaupt die Wilde 7 ist.  Max tat mir bald ganz schön leid, weil er in der Schule so sehr dafür gehänselt wird, dass er in einem Seniorenheim lebt. Das ist wirklich gemein, denn eigentlich ist Max ein ganz netter Junge und auch ganz schön clever.  Die Wilde 7 sind drei Rentner, die alles andere als senil sind und im ganzen Heim den Ruf als Unruhestifter weghaben. ZUgegeben, ein Seniorenheim ist ein ungewöhnlicher Schauplatz für eine Detektivgeschichte für Kinder, aber sie funktioniert wunderbar. Und womöglich sorgt es sogar für mehr Respekt und Toleranz gegenüber etwas schrulligen älteren Menschen. Das wäre zumindest wünschenswert.
Dennoch zog der Anfang sich für mich ganz ordentlich. Aber als ich gerade dachte, dass ich es wohl nicht fertig hören würde, wenn nicht bald etwas geschieht, ging es plötzlich los und mit einem Mal wollte ich mit dem Hören gar nicht mehr aufhören. „Das schwarze Ass“ ist eine waschechte Detektivgeschichte, wie ich sie auch schon als Kind sicher geliebt hätte: mit Ermittlungen, Kombinieren, Auskundschaften und manch waghalsiger Aktion. Speziell darin sind sich Max und die drei Senioren ausgesprochen ähnlich, so dass es immer wieder zu spannenden Szenen kommt. Vera, Horst und Kilian mochte ich auf Anhieb, so rüstig und gewitzt wie sie drauf sind. Max gefiel mir ja bereits von Anfang an. Deshalb hat er mir riesig Spass gemacht, sie bei ihren Nachforschungen zu begleiten. Zudem sind alle vier immer für einen lustigen Spruch gut.
Ich denke, für Kinder ist die Geschichte spannend bis zum Schluss an dem Max wahrlich über sich hinauswächst. Ich war mir früh, aber nicht zu früh (!) relativ sicher, wer der Dieb ist. Für mich blieb dafür noch die Frage nach dem Motiv offen.

Simon Jäger wird wohl immer mein Lieblingssprecher bleiben. Daher habe ich mich riesig gefreut, ihn hier zu hören. Erfreulicherweise verstellt er seine Stimme für Max nicht. Stattdessen hört man alleine am Ton, dass Max noch ziemlich jung ist. Besonders hat Simon Jäger mir aber als Fußball-Opa Horst gefallen. Einfach herrlich!

Wie schon geschrieben, hat mir das Cover sofort gefallen. Ich finde Max und die rüstigen Rentner sehr witzig wie sie da um die Ecke nach dem schwarzen Schatten spähen. Der Schatten bürgt für eine spannende Geschichte. Mich erinnert das Motiv ziemlich an die ganz alten Cover der Buchreihe „Geheimnis um…“. Beispielsweise an „Geheimnis um eine giftige Feder“ oder „Geheimnis um einen unsichtbaren Dieb“. Und weil ich die Bücher toll finde, mag ich diese Ähnlichkeit.

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Fazit:  Mir hat „Max und die Wilde 7 – Das schwarze Ass“ nach einem etwas langatmigen Anfang sehr, sehr gut gefallen. Spannend, lustig und ein waschechter Krimi, wie ich ihn sicher auch also Kind schon gerne gemocht hätte. Hoffentlich lösen Mx, Kilian, Vera und Horst noch viele weitere Fälle!

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