Hui Buh (21) – Die verspukte Maske

Titel: Hui Buh (21) – Die verspukte Maske / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 78 min / Sprecher: Stefan Krause, Maximilian Artajo, Till Hagen, Uve Teschner ua

hui21Inhalt: Nach einem rauschenden Geburtstagsfest im Wirtshaus Rosenbach wacht König Julius am folgenden Morgen mit einer mysteriösen Maske über dem Kopf auf. Er kann sich nicht erklären wie sie dort hingekommen ist – und was viel schlimmer ist: Sie lässt sich nicht abnehmen. Kein Ziehen und Zerren hilft und auch Hui Buhs Spukversuche enden nicht mit dem gewünschten Erfolg. Wer steckt hinter diesem gemeinen Spuk? Tommy, Sophie und Hui Buh begeben sich auf Spurensuche. Dabei stoßen sie auf einen Moorgeist, der höchst unerfreuliche Pläne verfolgt.


Einige werden nach einer Party mit einem Kater wach, andere mit einer Maske, die sich nicht abnehmen lässt. So jedenfalls ergeht es König Julius nach einem Geburtstagsfest. Natürlich ist die Vorstellung einer solchen Maske irgendwo unheimlich, allerdings musste ich auch häufig lachen. Vor allem als sich Julius nach und nach auch von seiner Persönlichkeit her verändert. Seine Selbstgespräche sind zum Schießen!
Für Spannung sorgt die Frage, wie der König diese unheilvolle Maske wieder loswerden kann. Alle Versuche laufen ins Leere, nichts hilft. Dabei sind die Schloss bewohner durchaus kreativ bei ihren Versuchen. Der König lässt es sogar zu, dass Hui Buh seine eher mittelmäßigen Spuk- bzw Zaubertalente an ihm ausprobiert.
Flugs gibt es sogar einen Verdächtigen, zumal Julius einem Kutscher kürzlich gehörig auf den Schlips getreten ist. Doch ist er wirklich der Übeltäter? Oder steckt hinter der Teufelei mit der Maske jemand oder etwas erheblich Schlimmeres? Die Situation für die Schlossbewohner spitzt sich zusehends zu und am Ende sieht es so ziemlich auswegslos für sie aus. Man darf gespannt sein, ob Julius die Maske und das Schloss den Übeltäter wieder loswerden können.

König Julius ist und bleibt die einzige Rolle, in der ich Christoph Maria Herbst sympathisch finde, und hier übertrifft er sich selber in seinen „Selbstgesprächen“ und dem schaurigen Ton seines „Gesprächspartners“. Andreas Fröhlich als Erzähler liefert sich zu Beginn der Folge wieder ein amüsantes Wortgefecht. Und Ulrike Stürzbecher hört man die zunehmende Verzweiflung wegen der Veränderungen ihres Mannes deutlich an.

Musikalisch wird erneut eine Mischung aus leicht altmodisch anmutenden und -zu gegebenem Anlass- etwas düsteren Stücken geboten. Es ist der typische Klang dieser Serie, den ich immer wieder gerne höre. Die Geräuschkulisse muss sich ebenfalls nichts vorwerfen lassen. Das Geschehen ist stets schön anschaulich.

Wie heißt noch dieser Star Wars-Grünling mit den zipfeligen, abstehenden Ohren? Irgendwie erinnert mich Julius mit der Maske sehr an ihn. Und ein bisschen auch an Freddy Krüger. Kein schöner Anblick. Entsprechend steht der versammelten Königsfamilie samt Freunden das Entsetzen ins Gesicht geschrieben.

Fazit:  Eine spannende Geschichte, bei der es aber auch eine ganz Menge zum Lachen gibt. So wird es nicht allzu gruselig, was die Story an sich nämlich durchaus hergegeben hätte. Aber man hat so den Dreh bekommen, dass man sie auch jungen Hörer zumuten kann.

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