Fünf Freunde (108) – …und die Entführung im Schnee

Titel: Fünf Freunde (108) – …und die Entführung im Schnee / Verlag: Europa / Spielzeug: ca. 54 min / Sprecher: Ivo Möller, Gerlinde Dilge, Maureen Havlena ua

ff108Inhalt: Skiferien in den Schottischen Highlands! Voller Aufregung starten die Fünf Freunde mit ihrem neuen Freund Finlay zu ihrer ersten großen Abfahrt. Doch dann geht so einiges schief. Sind es nur unglückliche Zufälle oder steckt mehr dahinter? Als einer von ihnen verschwindet, machen sich die anderen auf eine abenteuerliche Suche und entlarven dabei einen ganz großen Schwindel.


Schottland scheint den fünf Freunden gefallen zu haben, denn in dieser Folge kehren sie dorthin zurück. Allerdings nicht im Sommer an der See, sondern im Winter in den Bergen. Das stimmt schon mal ein wenig in den nicht mehr allzu fernen Winter ein und sorgt zu Beginn auch für Pisten-Feeling. Das hat mir gut gefallen, zumal ich es auch gerne mal mit Skilaufen probieren würde. Wer diesem Sport ohnehin bereits nachgeht, der dürfte sich in dieser Szenerie schnell wohlfühlen. Allerdings hätte man sich für mich dabei ruhig etwas kürzer fassen können. Es dauert schon geraume Zeit, ehe die Geschichte um die Entführung ins Rollen kommt.
Dafür ist sie dann aber auch ganz spannend und hat einige Momente in petto, bei denen man um die Fünf und ihren neuen Freund Fin bangen kann. Besonders erwähnenswert ist dabei, dass sich Anne hier einige Male durch Mut und Cleverness hervortun kann. Das gibt es ja leider nicht allzu oft. Außerdem hat die Geschichte bei mir damit gepunktet, dass sie einen zumindest mit einem Täter wirklich überraschen kann. Da habe ich ganz schön verblüfft aus der Wäsche geschaut.

Einen Akzent sucht man bei den Schotten hier vergebens. Das ist mir aber immer lieber als wenn die Sprecher sich abmühen, einen solchen Akzent hinzubekommen. Timo Sünnemann als Fin hat mir gefallen. Seine Stimme klingt zwar etwas älter als die der Sprecher der fünf Freunde, doch das stört nicht weiter. Er kommt von ersten Moment an sehr nett rüber. Gerlinde Dilge als Fins Mutter habe ich ebenfalls gerne gehört. Mit ihrer warmen und tiefen Stimme hat mir schnell ein Bild von Joyce Gilmor vermittelt. So stellte ich mir eine nette und fürsorgliche Pensionswirtin vor.

Das erste Musikstück nach dem Titellied klingt ganz schön futuristisch für die Reihe. Das hätte besser in ein Science Fiction – Hörspiel gepasst. Die weiteren Stücke fügen sich da deutlich besser ein und unterstreichen an verschiedenen Stellen die Spannung und Dramatik.

Das Covermotiv macht Lust auf Skilaufen und verschneite Berge. Dass in dieser Folge ein Abenteuer wartet, sieht man ihm nicht an. Von einem Weihnachtsbaum ist allerdings nirgends in der Geschichte die Rede.

Fazit:  Bis zur Entführung dauert es eine ganze Weile, doch dann wird die Folge schön spannend. Zuvor wird dem Hörer in erster Linie Lust aufs Skilaufen gemacht.

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