Sternenschweif (29) – Die goldene Muschel

Titel: Sternenschweif (29) – Die goldene Muschel / Verlag: Kosmos Verlag / Spielzeit: ca. 76 min / Sprecher: Anita Hopt, Annette Gunkel, Pirkko Cremer ua

sternenschweif29Inhalt: Laura und Sternenschweif dürfen bei dem Reiteraustausch mitmachen. Doch kaum angekommen, wird Sternenschweif krank. Auch der Tierarzt ist ratlos. Laura bittet Sidra, die Hüterin von Arcadia, um Rat. Sternenschweifs einzige Hoffnung: eine goldene Muschel.


Es geht unaufhaltsam auf das große Jubiläum zur 30. Folge zu. Vorher wartet allerdings noch eine schwieirige Prüfung auf Laura und Sternenschweif. Bis die sich aber zeigt, dauert es doch wieder eine ganze Weile. Zunächst darf man Lauras Vorfreude auf die Reise ans Meer genießen und in dem damit verbundenen wohligen Feriengefühl baden. Außerdem fragt man sich bald, weshalb Lauras Austauschpartnerin eine solch ehrgeizige Reiterin ist. Ich habe darüber gut nachgegrübelt und war entsprechend enttäuscht als ich darauf nicht mal am Ende eine Antwort bekam. Vielleicht in der nächsten Folge, wenn Leona Laura besucht? Ich würde es mir wünschen. Dafür wird hier schön deutlich, dass es auch völlig okay ist, wenn man -wie Laura- nur aus reinem Spass gerne reitet.
Doch dann kränkelt Sternenschweif plötzlich und schließlich funktioniert nicht mal mehr seine Magie. Genau wie Laura ist man darüber erstaunt und entsetzt. Zum ersten Mal steckt sie in einer schwierigen Situation, die sie ohne Sternenschweif meistern muss. Zum Glück hilft ihr dabei einige Male Kommissar Zufall. Und auch Sidra, die eigentlich nichts sagen darf, sagt doch eine ganze Menge, das Laura auf die Sprünge hilft. Das hätte ruhig eine Spur geheimnisvoller ausfallen dürfen, denn so weiß Laura sofort, wonach sie zu suchen hat. Es ist sicher kein Spoiler, wenn ich schreibe, dass sie es auch findet. Denn schließlich ist das bereits auf dem Cover deutlich zu sehen. Aber immerhin ereignet sich am Ende von Lauras Suche noch einmal etwas, das einmal mehr die tiefe Verbundenheit zwischen Sternenschweif und ihr deutlich macht.

Mit den Sprechern dieser Reihe ist es ja immer so eine Sache, jedenfalls bei mir. Ich habe mich zwar inwzischen ein wenig daran gewöhnt, aber das ändert nichts daran, dass mir Anita Hopt als Laura nicht glaubhaft jugendlich klingt. Und dann dieses kicherige Gelächter in Momenten, in denen absolut nichts Lustiges passiert ist. Sonngard Dressler schlägt einen ganz ähnlichen Ton an wie Erzählerin Annette Gunkel. Also sehr weich und ohne erwähnenswerte Wechsel im Tonfall. Das funktioniert bei der Erzählerin ganz gut, denn es unterstreicht das Märchenhafte der Reihe. Bei Sonngard Dressler wirkt es aber ziemlich deplatziert. Es sollte Aufmerksamkeit erzeugen, wenn ein Sprecher das Wort ergreift, doch über sie hätte ich beinahe jedes Mal hinweggehört. Bei ihren ersten Sätzen wäre ich beinahe sogar drauf reingefallen und habe mich gefragt, wieso jetzt plötzlich die Erzählerin dran ist und wieso sie so anders klingt als sonst.

Wie gewohnt sind hier wieder pahnatsievolle und märchenhafte Musikstücke zu hören. Das steht den „Sternenschweif“-Geschichten wirklich gut. Es erzeugt den Eindruck einer Traumwelt, und welches kleine pferdebegeisterte Mädchen träumt nicht gerne von Einhörnern?

Das Cover zeigt Laura und Sternenschweif mit der goldenen Muschel am Strand. Genau wie Sternenschweif als Einhorn so sieht auch die Umgebung wie verzaubert aus. Ich mag die Farbspielereien und die funkelnden Sternchen wirklich gerne.

Fazit:  Manchmal denke ich, die „Sternenschweif“-Hörspiele dürften ruhig eine Ecke kürzer ausfallen, dann würde es nicht so lange dauern ehe das eigentliche Thema in den Mittelpunkt rückt. Von da an ist diese Geschichte dann aber wirklich ganz spannend, weil man sich um Sternenschweif sorgt und weil Laura dieses Mal ohne ihn vor einer Herausforderung steht.

 

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