Team Undercover (13) – Im flammenden Inferno

Titel: Team Undercover (13) – Im flammenden Inferno / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca. 56 min / Sprecher:  Lea Kiernan, Anke Reitzenstein, Judy Winter ua

tu13Inhalt: Eines Abends im Verlagsgebäude des Rheinburger Kuriers passiert das Unvorstellbare. Eddie gerät mit seiner Tante und Lara in ein flammendes Inferno.Flammen schlagen aus dem dämonischen Gemälde des unheimlichen Malers Brog. Ein gefährlicher Fluch scheint auf seinen Bildern zu liegen, denn auch an anderen Orten, an denen seine Bilder hängen, greift der Feuerfluch um sich. Das TEAM UNDERCOVER verfolgt eine brandheiße Spur.


Die verflixte 13. Folge? Nein, keineswegs!
Ganz im Gegenteil lässt sich diese Folge nicht lange bitten und schon nach wenigen Minuten steckt man mit Eddie und einigen anderen Personen in einer gefährlichen und wortwörtlich brandheißen Situation. Selbstverständlich lässt das Team Undercover das nicht einfach auf sich sitzen. Wer steckt hinter dem Brand? Und wieso wurde das Gebäude in Brand gesteckt? Bald schon gehen sie diesen Fragen auf den Grund.
Ich fand diese Folge im Vergleich zu den vorigen Episoden recht „einfach gestrickt“, das jedoch absolut im positiven Sinne! Ich bin nämlich kein Fan davon, wenn ich bei (Jugend)krimis wie ein Luchs aufpassen muss um nicht den Anschluss zu verlieren. Diese Folge habe ich ganz entspannt anhören können, ohne dass sie dabei aber je vorhersehbar wäre. Sie hat nur einen sehr geradlinigen Verlauf, dem man eben gut folgen kann. Außerdem sind die Schlussfolgerungen der Freunde und ihre Vorgehensweise bei ihren Nachforschungen absolut sinnig und nachvollziehbar. So etwas mag ich. Spannend geht es natürlich trotzdem zu und man wird leicht dazu verleitet, selber Verdächtigungen anzustellen. Es braucht eben nicht immer hier noch einen Dreh, da noch einen Dreh um einen Fall interessant zu gestalten. Das beweist „Flammendes Inferno“ nur zu gut.
Ein kleiner Schuss Humor ist ebenfalls beigemischt. Speziell Ben und Eddie haben hier und da einen gewitzten Spruch auf Lager. Schön auch, dass Sarah mal wieder mehr mitmischt. Irgendwie kommt es mir immer so vor als liefe sie so nebenher. Dabei gehört sie laut Booklet doch klar zum Team Undercover dazu.

Neben den jugendlichen Sprechern hat mir vor allem Holger Löwenberg gefallen. Die Figur der Christian Brog wird zwar anfangs beschrieben wie Unheiligs Graf persönlich, aber er klingt eigentlich ganz normal, überhaupt nicht abgehoben, sondern sehr sympathisch. Dadurch war mein Verdacht ihn gegenüber nicht von langer Dauer. Dagegen schlägt Tim Caspers alias Carl-Uwe Schreier äußerst arrogante Töne an. Lediglich sein Lachen am Telefon klang mir etwas zu gewollt. Aber sonst ist es ihm blendend gelungen, mir ein Bild von dem Lackaffen zu vermitteln.

In Sachen Musik geht es r abwechslungsreich zu. Mal sind leise, eindringliche Melodien zu hören um für Spannung zu sorgen, dann elektronische Stücke, die Tempo vermitteln, dann wieder Stücke wie aus einem Film, die die Dramatik der jeweiligen Szene unterstreichen und und und.
Zu den Geräuschen sage ich nur: hört euch das Hörspiel nicht unbedingt beim Autofahren an. Ich habe es zweimal auf einer Fahrt gehört und insgesamt viermal erschrocken in den Rückspiegel geschaut um zu sehen, ob da tatsächlich Feuerwehr oder Krankenwagen angerast kommen. Sauber!

Das Cover zeigt eine der dramatischsten Szenen der Geschichte. Mit den Flammen ist es sehr auffällig und man bekommt sofort einen Eindruck davon, dass es in dieser Geschichte ordentlich rund und sehr gefährlich zugeht.

Fazit:  Es gab schon komplexere Folgen in der Reihe. Mir hat aber ganz besonders die geradlinige Handlung gefallen, bei der man gut mitkommt und bei der trotzdem Spannung aufkommt. Eine weitere tolle Folge dieser Reihe, die ich jedem ans Herz lege, der von einem Jugendkrimi nicht für dumm verkauft werden möchte. Das können gewisse alt eingesessene Serien ja ganz gut…

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