Fünf Freunde (109) – …und die mysteriöse Botschaft

Titel: Fünf Freunde (109) – …und die mysteriöse Botschaft / Verlag: Europa / Spielzeit: / Sprecher: Jannik Endemann, Macaela Kessler, Harald Halgard ua

ff109Inhalt: Eigentlich wollten die Fünf Freunde den sonnigen Ostersonntag am Strand verbringen. Doch dann entdeckt Timmy unter einem Holunderbusch im Garten eine verletzte Taube, die ein kleines Metallröhrchen am Fuß trägt. Eine Brieftaube? Aber warum steht keine Botschaft auf dem Zettel, der in dem Röhrchen steckt? Mit detektivischem Gespür lüften die Fünf Freunde das Geheimnis der Brieftaube und geraten dabei selbst in große Gefahr.


Mit einer verletzten Brieftaube, die eine geheimnisvolle Botschaft an sich trägt, beginnt dieses neue Abenteuer. Schon als sie herauszufinden versuchen, wem die Taube gehört, stellt sich heraus, dass da etwas nicht stimmt. Es geht also schön spannend zu und ich habe recht schnell angefangen, mir zu überlegen, was sich hinter der Botschaft und dem seltsamen Verhalten gewisser Personen verbirgt.
Die Spannung bleibt über die gesamte Geschichte erhalten, was mir gut gefallen hat. Langeweile kommt hier zu keinem Moment auf. Ganz nebenbei lernt man außerdem etwas über Brieftauben und auch ein recht heikles Thema wird angesprochen: die Abschiebung alter Menschen in Seniorenheime. Es ist zwar fraglich, ob die angepeilte Hörerschaft damit schon etwas anzufangen weiß, aber es kann nicht schaden, den Kids gewisse Botschaften mit auf den Weg zu geben. Das zahlt sich womöglich später aus.
Schade fand ich am Ende allerdings, dass ich mir alle meine Überlegungen zum Hintergrund des Geschehens hätte sparen können. Mehr als Geldgier steckt nicht dahinter, und das kam mir dann doch etwas zu einfach gestrickt vor.

Harald Halgard leiht dem alten Gärtner Hobson seine Stimme. Er lässt ihn so sympathisch klingen, dass man sofort Mitleid mit ihm hat. Später liegt aber auch etwas sehr Energisches in seiner Stimme. Micaela Kreissler sorgt dafür, dass man von Pflegerin Rita auf Anhieb viel weniger hält.  Lennart Krüger ist es gelungen, dass ich lange nicht wusste, was ich von Archibald Winston halten soll. Er lässt einen im Ungewissen, ob er einer der Guten ist, oder doch einer von den Bösen.

Musikalisch klingt die Folge nicht wesentlich anders als ihre Kollegen. Wie so viele Serien von Europa hat auch sie ihren typischen Klang. Trotzdem wird auf die Situationen in der Geschichte geachtet. Spannende Szenen werden leiser untermalt, temporeiche Szenen werden von lebhafteren Stücken begleitet, das kann sich so hören lassen.

Das Cover zeigt die Szene, mit der die Geschichte ihne Anfang nimmt. Die Fünf Freunde haben die Brieftaube gefunden und staunen über die Botschaft. Das passt zum Titel und macht neugierig.

Fazit:  Eine durchweg spannende Folge, die einmal mehr auch ein ernsthaftes Thema auf den Tisch bringt. Lediglich die Auflösung bzw das Motiv des Täters kam mir zu einfach gestrickt vor. Das hat mich etwas enttäuscht.

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