Faust Jr. – Die Wissensdetektei (11) – Frankensteins Erben

Titel: Faust Jr. – Die Wissensdetektei (11) – Frankensteins Erben / Verlag: Igel Records / Spielzeit: ca. 75 min / Sprecher: Ingo Naujoks, Luna Jahrreiss, Benjamin Armbruster ua

faust11Inhalt: Eines hasst Privatdetektiv Frank Faust besonders: aufräumen. Doch genau das hat er seinem Papa versprochen. Zusammen mit seiner Nichte Luna soll er das geheime Labor von Kilanowski auf Vordermann bringen. Dabei wartet auf die beiden eine böse Überraschung. Sie finden Spuren, die auf die gruseligste Geschichte der Welt hinweisen: Frankenstein. Doch was hat Kilanowski damit zu tun? Hat er als Wissenschaftler tatsächlich einen Menschen erschaffen? Faust schwant Übles.


Ach ja, sie werden ja so schnell groß! So auch Luna! Und deshalb darf sie in diesem neuen Fall ganz alleine ermitteln. Entsprechend verläuft die Handlung nach dem unseligen Fund im Labor von Fausts Vater erstmal geraume Zeit getrennt.
Faust begibt sich in Ingolstadt auf Frankensteins Spuren und geht dem Thema dort eher historisch und realistisch auf den Grund. Das ist einmal mehr wirklich interessant und zum ich weiß nicht wie vielten Male habe ich nach einer „Faust“-Folge beschlossen, irgendwann mal in Ingolstadt in seine Fußstapfen zu treten. Ich möchte sehr gerne mal in den alten Seziersaal und den Eimer sehen ;)! Und auch diese Stadtführung bei Nacht und Nebel mit Frankenstein und seinem Igor persönlich hat mir sehr zugesagt. Das wird in echt sicher noch etwas schauriger sein als es hier rüberkommt, und hier ist es schon für eine dicke Gänsehaut gut. Selbstverständlich darf aber auch bei diesem Folge wieder gelacht werden. Der liebenswerte, etwas trottelige Faust hat so manchen Spruch in petto. Ich bin bei jeder Folge aufs Neue gespannt, was er darin so raushaut.
Luna dagegen ist in der Gegend nahe Darmstadt unterwegs, wo die Burg Frankenstein steht. Bei ihr geht es auf Anhieb ziemlich gruselig zu mit dem Unfalls und der unheimlichen Begegnung am Wegesrand. Auch später in der Ruine gibt es einige solche Momente.
Am Ende finden Faust und Luna natürlich wieder zusammen! Luna schwebt in höchster Gefahr, da macht sich der besorgte Onkel natürlich sofort auf die Socken. Das Ende ist zum einen ausgesprochen dramatisch, zum anderen hat es aber auch eine dicke Überraschung in petto. Damit hätte ich im Leben nicht gerechnet! Ich bin sehr gespannt, wie die Reihe unter diesen neuen Erkentnissen weitergeht.

Luna Jahrreiss mausert sich mit jedem neuen Fall. Sie und Ingo Naujoks ergänzen sich wunderbar. Sie jugendlich pfiffig, gewitzt und schlagfertig, er eher etwas trottelig, brummelig, aber ebenfalls nicht auf den Mund gefallen. Wenn Benjamin Armbruster alias Vlad Moroi mitmischt, dann hat eine „Faust“-Folge bei mir per se schon gewonnen. Ich mag den Akzent und die dunkle Stimme mit dem bedrohlichen Ton einfach richtig gerne! Selbstverständlich sind wieder einige Leute „vom Fach“ zu hören. Beispielsweise der Burgschreiber von Burg Frankenstein oder auch Prof. Dr. Marion Maria Ruisinger.

Der Soundtrack präsentiert sich erneut sehr abwechslungsreich und stimmungsvoll. Das verleiht vor allem den schaurigen Szenen das gewisse Etwas und erinnert an manchen Gruselfilm. Die Geräuschkulisse ist wie immer vom Feinsten. Es gibt einfach keinen Punkt, in dem diese Reihe sich etwas vorwerfen lassen müsste.

Außer vielleicht beim neuen Cover, denn das sagte mir auf den ersten frühen Blick so gar nicht zu. Inzwischen habe ich es aber in einer Reihe mit seinen Kollegen gesehen und dort gefällt es mir sehr! die verschiedenen Farben sind stimmig und es ist unübersehbar, dass man eine Reihe vor sich hat. In diesem Falle ist natürlich Frankenstein zu sehen wie man ihn aus den Verfilmungen kennt und die Burg Frankenstein. Ein gut gewählter Gegensatz zwischen Fiktion und Wirklichkeit.

Fazit: Himmel hilf, was soll ich hier schreiben? Außer vielleicht: anhören! Unbedingt anhören. Nicht nur diese neue tolle, interessante und spannende Folge, sondern die ganze Serie!

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