Mein Freund Max (15) – Max im Krankenhaus / Max und der Läusealarm

Titel: Mein Freund Max (15) – Max im Krankenhaus / Max und der Läusealarm / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 34 min / Sprecher: Daniel Kirchberger, Gabi Libbach, Jenny Böttcher ua

max15Inhalt: Auweia! Max hat sich beim Toben gestoßen. Jetzt tut alles weh. Und plötzlich wird ihm ganz schlecht. Deswegen soll Max zur Sicherheit ins Krankenhaus. Dort wird er gründlich untersucht und seine Hand sogar geröntgt. Zum Glück ist nichts gebrochen, aber Max muss eine Nacht im Krankenhaus bleiben. Gut, dass Papa bei ihm übernachten darf!
Und dann ist in Max‘ Kindergarten auch noch Läusealarm! Aber zum Glück weiß Mama, was zu tun ist: Haare kämmen und mit Spezialshampoo waschen, Bettwäsche und Kuscheltiere in die Waschmaschine stecken – und schon bald ist das große Krabbeln wieder vorbei.


Ich werde ja den Verdacht nicht los, dass man die Reihe um Max ins Leben gerufen hat um einen solchen Helden auch für Jungs zu haben. Einen kleinen Helden, der alle möglichen Situationen meistern muss, in die Kinder im Kindergartenalter geraten (können) und ihnen zu zeigen, wie man damit klarkommt.
Dieses Mal hat Max im Kindergarten einen kleinen Unfall und muss für eine Nacht im Krankenhaus bleiben. Natürlich ist der Jammer nach dem Unfall zunächst groß, doch lange dauert es nicht, dann wird es auch schon wieder ganz spannend im Krankenwagen. Und im Krankenhaus bekommen die jungen Hörer gemeinsam mit Max erklärt, was dort wie untersucht wird. Auch das fand ich interessant und schön kindgerecht umgesetzt. Und sicher ist es auch tröstlich zu wissen, dass zumindest ein Elternteil in der Nacht mit im Krankenhaus bleiben kann. Ich hoffe doch sehr, dass das Standard in den Krankenhäusern ist. Sicher weiß ich es allerdings nicht. So kommt jedenfalls wirkliche Angst vor der Zeit dort gar nicht erst auf.
In der zweiten Geschichte bekommen es Max und Bruder Felix mit Läusen zu tun. Ebenfalls etwas, das im Kindergarten gerne mal vorkommt. Geduldig erklären die Eltern, was sie wie dagegen tun. Von Panik ist bei niemandem etwas zu merken. Wenn ich daran denke, dass zu meiner Kindergartenzeit sofort helle Aufregung ausbrach, wenn Läusealarm gegeben wurde…
Da kann es nur gut sein, wenn solch eine Geschichte aufzeigt, dass das kein Grund für übertriebene Aufregung st.

Daniel Kirchberger gibt einen tollen Max. Pfiffig und neugierig, aber auch mal ängstlich oder heulend. Max tat mir anfangs ehrlich leid wie er da nach seinem Unfall heult. Sehr authentisch! Benedikt Geiger und Malte Augustin konnten mich als Max‘ Zimmergenossen dagegen leider nicht so recht überzeugen. Doch ihr Auftritt ist vergleichsweise kurz, da fällt das nicht so ins Gewicht.

Einmal mehr sind zwischendurch Melodien bekannter Kinderlieder zu hören. Das passt gut und wenn man die Lieder kennt, dann singt man automatisch mit. Das macht Spass. Die Geräuschkulisse ist dezent ausgefallen, was mir bei Kinderhörspielen immer gut gefällt. Ich mag es dabei nicht mit Musik und Geräuschen überladen.

Auf dem Cover sieht man Max in seinem Krankenbett. Diese Szene gibt es so nicht im Hörspiel, aber das Motiv vermittelt auf jeden Fall, dass Krankenhaus nicht so schlimm ist. Viele lustige und bunte Details verdeutlichen das.

Fazit: Zwei neue Geschichten um den kleinen Max, aus denen sich die jungen Hörer eine ganze Menge mitnehmen können. Und was den Läusealarm angeht, da können mithörende Eltern gleich auch noch etwas lernen.

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