Bibi & Tina (79) – Rennpferd in Gefahr

Titel: Bibi & Tina (79) – Rennpferd in Not / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 42 min / Sprecher: Susanna Bonasewicz, Eberhard Prüter, Dietmar Wunder ua

bt79Inhalt: Bei Tierarzt Robert Eichhorn steht eine schwarze Stute im Vorgarten. Da werden Bibi und Tina neugierig. Robert erklärt, das Pferd habe ein seelisches Trauma von einem Unfall. Der Besitzer habe es ihm überlassen, aber er habe nicht genug Zeit, es zu betreuen. Klar, dass Bibi und Tina einspringen. Ob sie Blackbird helfen können?


Was dieses Geschichte angeht bin ich hin- und hergerissen. Einerseits gefällt es mir, dass man mal eine richtige Reiterhof-Pferde-Geschichte zu hören bekommt. Dieses Mal treibt kein Bösewicht sein Unwesen in Falkenstein, dem man auf die Schliche kommen muss.
Bibi und Tina kümmern sich um ein Rennpferd, das einen schlimmen Unfall hatte und seitdem mit einem Trauma kämpft. Es ist schön zu verfolgen, wie sich die beiden Mädchen bemühen. Ich bin mir sicher, junge Pferdefans fiebern dabei richtig mit.
Mir allerdings hat es an Spannung doch etwas gefehlt. Es ist eine nette Reiterhofgeschichte, aber mehr eben nicht. Für mich jedenfalls. Der dramatischste Moment ist noch der, in dem sich Tina verletzt. Das war es aber auch schon, und schlimm ist die Verletzung nur im ersten Moment. Ansonsten sucht man solch kribbelige Momente hier vergebens.
Dafür gibt es ein Wiederhören mit Tierarzt Doktor Eichhorn, und darüber freue ich mich immer. Dass Bibi mal für ihn geschwärmt hat, kann ich nur allzu gut nachvollziehen.
Spass macht es, dass in dieser Folge mal Alex derjenige ist, der eifersüchtig ist. Das ist eine lustige Abwechslung und nur fair. So erfährt er auch mal, wie sich Tina oft fühlt. Das kann nich schaden.

Neben den pfiffigen Sprechern der Hauptfiguren ist Dietmar Wunder als Doktor Eichhorn zu hören. Er lässt ihn sehr freundlich und einfühlsam klingen, was mir für einen Tierarzt sehr gefällt. Eberhard Prüter ist auch hier noch einmal zu hören. Ich kann mir die Reihe ohne ihn als Grafen Falkenstein gar nicht vorstellen.

Eine Reihe passender Geräusche veranschaulicht das Geschehen. Auf Musik muss man weitgehend verzichten, doch das fällt kaum ins Gewicht. Das kennt man hier kaum anders und geht für mich völlig in Ordnung.

Doktor Eichhorn hat es sogar auf das Cover geschafft, wie schön! Im Mittelpunkt steht das Rennpferd, die Stute Blackbird. Man sieht dem Pferd auf Anhieb an, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Das macht neugierig.

Fazit:  Eine nette Reiterhofgeschichte, zweifellos. Ich hätte auch keinen Bösewicht gebraucht, aber etwas mehr Spannung wäre schon schön gewesen. Uninteressant ist die Story nicht, aber sie plätschert ziemlich vor sich hin.

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