TKKG (191) – Nord-Nordwest zu Hexenplatz

Titel: TKKG (191) – Nord-Nordwest zu Hexenplatz / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 59 min  / Sprecher: Niki Nowotny, Robin Brosch, Saine Hahn, Erkki Hopf ua

tkkg191Inhalt: Tim, Karl, Gaby und Klößchen haben die moderne Art der Schnitzeljagd für sich entdeckt: Geo-Caching. Mit Hilfe eines GPS-Geräts navigieren sie durch die Landschaft am Schwarzweiler Wald und suchen nach kleinen, gut versteckten Dosen – ein schöner Spaß! Aber aus Spaß wird Ernst, als sie einen Mann mit Motorradhelm beobachten, der etwas vom Stoppelfeld in den Wald schleift. Handelt es sich dabei etwa um eine Leiche? Schon sind TKKG mitten drin in einem mysteriösen Fall… Wer jagt den Schwarzstorch? Und warum? Was hat es mit dem mystischen Kraftplatz am Moor auf sich? Und warum zum Teufel verfolgt ein Sportflugzeug TKKG?


Wir bleiben dem Thema Geocaching noch etwas treu. Das Thema scheint es den Europa-Autoren gerade angetan haben. Auch TKKG geraten auf einer Geocaching-Tour in ihr neues Abenteuer. Und das hat mir -wer hätte das gedacht?- rundum sehr gut gefallen! Für mein Empfinden eine Geschichte mit viel Oldschool-Flair. Endlich mal ein Fall, der nicht völlig abstrus ist (ich kriege es ja immer über mich, wenn sich vier Teenies den Königen der Unterwelt in den Weg stellen). Es geht spannend zu, man kann gut miträtseln, was Sache ist, und sogar eine angenehm schaurige Passage gibt es. Ich muss gestehen, ich bin bis zum Ende nicht völlig durchgestiegen, was da im Wald vor sich geht und wer wie in die Sache verwickelt ist. So blieb es für mich bis zum Schluss interessant.
Postitiv fand ich es außerdem, dass das Thema Natur(schutz) und Tiere bzw Tierschutz eine kleine Rolle spielt. Für mich ist das etwas, für das sich speziell Gaby immer eingesetzt hat. Und die Freunde haben sie darin unterstützt. Daher fand ich es stimmig, dass diese Themen hier mal wieder eine Rolle spielen. Dass man dabei noch etwas lernen kann, ist ja auch nicht zu verachten.

Neben den vier Hauptsprechern, die in gewohnt guter Form sind, ist mir besonders Sabine Hahn in der Rolle der Theresia von Steinbach aufgefallen. Ihre tiefe, markante Stimme hat mir sehr gut gefallen. Außerdem ist es ihr gelungen, dieser Figur etwas Geheimnisvolles zu verleihen, weshalb ich nie wusste, ob man ihr trauen kann. Von Kommissar Schalavsky habe ich hier zum ersten Mal gehört. Habe ich ihn irgendwo früher mal verpasst? Stephan Schad hat ihn mir nämlich ganz sympathisch gemacht und mich ein bisschen an gewisse berühmte TV-Kommissare erinnert. Das fand ich irgendwie witzig.

Musikalisch habe ich ebenfalls nichts auszusetzen. Nicht ein Musikstück ist mir negativ in Erinnerung geblieben. Die Melodien fügen sich gut ein und schaffen es, an bestimmten Stellen für Atmosphäre zu sorgen. Das ist mir für diese Reihe völlig ausreichend.

Auf dem Cover sieht man Karl, wie er vor einem Flugzeug flüchtet. Eine der spannendsten Stellen in der Geschichte, die als Motiv sofort neugierig macht.

Fazit: Mir hat die Folge sehr gut gefallen und ich werde sie sicher noch häufiger hören. Hier geht es erfreulich oldschool zu, spannend und interessant. So mag ich TKKG.

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