Meine Freundin Conni (45) – Conni und das Familienfest

Titel: Meine Freundin Conni (45) – Conni und das Familienfest / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 77 min / Sprecher: Lea Sprick, Katja Brügger, Bern Stephan, Malte Augustin ua

conni45Inhalt: Connis Opa Willi feiert seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass trifft sich die ganze Familie bei den Großeltern in Neustadt. Conni bastelt als Geschenk einen Stammbaum der Familie und backt mit Oma eine Geburtstagstorte. Sie lernt bisher unbekannte Verwandte kennen. Und kurz vor Mitternacht wird in der Familie Klawitter sogar noch ein Baby geboren. So aufregend kann ein großes Familienfest sein!


Dieses Mal steht also die große Feier zu Opas 70. Geburtstag im Mittelpunkt bei Conni und ihrer Familie. Doch zunächst klingt es nicht allzu sehr danach. Stattdessen erfährt man, dass Opa ein neues Hobby hat: die Imkerei. Und auf diesem Wege lernt man gleich einiges darüber. Ich fand das ganz interessant, weil ich mich damit noch nie groß beschäftigt habe und die Vorstellung vom Umgang mit den stechwütigen Tierchen einigermaßen gruselig finde.
Anschließend kommt man aber auf das eigentliche Thema der Folge zu sprechen, Opas Geburtstag und die große Familienfeier zu diesem Anlass. Mir hat diese Folge prima gefallen. Der Geburtstag ist rührend, turbulent, lustig, stimmt ab und zu aber auch angenehm nachdenklich. Vieles erkennt man von selbst erlebten Geburtstagsfeiern wieder. Beispielsweise Stichelein zwischen Geschwister bzw Familienmitgliedern, die Frage nach dem geeigneten Geschenk oder auch die Diskussionen um die zu diesem Anlass servierten Speisen. Überall ist Conni mittendrin und so wird das Geschehen auch für die jungen Hörer. Denn natürlich hat auch Conni Fragen oder braucht mal Hilfe.
Insgesamt ist bei dieser Geburtstagsfeier so richtig etwas los, sodass es niemals langweilig wird. Da muss eine Torte hergestellt werden, Bienen müssen gerettet werden und zuletzt drängt noch ein Baby plötzlich auf die Welt. Was ich sonst als „zu viel in eine Geschichte gesteckt“ bezeichnen würde, funktioniert hier wunderbar. Auch wenn noch so viel los ist, es wirkt niemals überladen.

Ich glaube, das ist die erste „Conni“-Folge, bei der mehr erwachsene als jugendliche Sprecher zu hören sind. Bernd Stephan gibt einen liebenswerten und rüstigen Opa, der nie um eine Antwort verlegen ist. Katja Brügger spricht Opas Schwester und hat mir mit ihrer markanten Stimme sehr gut gefallen. Den beiden nimmt man das ungleiche Geschwisterpaar leicht ab.

Wie üblich sind fröhliche und muntere Melodien zu hören. Sie passen gut zur Stimmung der Geschichte und haben klar Wiedererkennungswert. So klingt nur Conni, das würde ich überall sofort heraushören.

Die Szene vom Cover gibt es in der Geschichte nicht. Trotzdem passt das Motiv einwandfrei dazu. Bei einem Familienfoto hat man alle Familienmitglieder zusammen. Das macht deutlich, wie viele Gäste zu Opas Geburtstag kommen. Und man wird neugierig, was alles passieren wird, wenn all diese Leute zusammenkommen.

Fazit:  Mit 77 Minuten Spielzeit ist diese Folge ziemlich lang geraten. Langweilig wird es aber nicht, denn auf Opas Geburtstag passiert eine ganze Menge. Das ist turbulent und lustig und vieles erkennt man von selbst erlebten Feiern wieder. Da bekommt man direkt Lust, selber mal wieder mit der Familie zu feiern.

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