Pollution Police (09) – Der Fluch des Orients

Titel: Pollution Police (09) – Der Fluch des Orients / Verlag: / Spielzeit: ca. 45 min / Sprecher: Patrick Bartsch, Reent Reins, Tom Beck, Atze Schröder ua

pp09Inhalt: Niklas, Linus und Melissa besuchen die Dreharbeiten der beliebten TV-Serie „Autobahnrevier“. Im Anschluss findet Maskottchen Einstein im ausgebrannten Autowrack ein goldenes Armband, das offenbar aus dem vorchristlichen Mesopotamien stammt. Doch wie komme es in ein deutsches Stundfahrzeug? Die Freunde nehmen die Ermittlungen auf und kommen schließlich einem diebischen Brüderpaar und einer zwielichtigen Kunsthändlerin auf die Spur.


Die Folge beginnt anno irgendwas im vorchristlichen Mesopotamien, wo die Geschichte um den Armreif ihren Anfang nimmt. Mir schwante bereits Übles, doch schon bald wechselte das Geschehen ins Heute zu den drei Pfadfindern. Und Geschichtsunterricht bekommt man später gottlob auch nicht im Übermaß. Gegen sowas bin ich ja bekanntlich sehr allergisch.
Stattdessen kommt die Folge ausgesprochen gewitzt daher. Die ersten Nachforschungen führen die Freunde auf die Spur eines diebischen Brüderpaares. Das alleine wäre für mich schon ausreichend für eine Folge der Reihe gewesen. Alleine diese Nachforschungen sind schon recht spannend und interessant. Ich dachte auch wirklich, damit sei es getan.
Doch dann holt die Geschichte noch einen Dreh aus der Tasche, den ich ganz sicher nicht habe kommen sehen. Wow, das muss man schon sagen! Das setzt der Geschichte quasi das bekannte i-Tüpfelchen auf.
Das Finale dann legt in Sachen Spannung nochmal nach. Schön, dass es hier Bösewichte gibt, die sich nicht einfach von ein paar Kids vorführen lassen wie in so vielen anderen Serien des Genres.
Witzig ist die Geschichte ebenfalls. Denn auf dem Armreif liegt der Legende zufolge ein Fluch, und es sieht ganz danach aus als bade Niklas ihn gerade aus. Er tat mir manches Mal ehrlich leid.

Ich bin mir sicher, dass die drei Hauptsprecher noch eine ganze Ecke lockerer klingen würden, wenn man ihnen nicht teilweise Sätze in den Mund legen würde, die man von Kids ihres Alters wohl nur äußerst selten hört. Und das hört man einfach raus. Insgesamt machen sie ihre Sache aber gut und es macht Spass, ihnen zu lauschen.
In der Folge sind drei prominente Sprecher dabei, von denen ich immerhin einen kenne: Atze Schröder. Ich dachte, ich höre nicht richtig! Aber er passt bombig da rein und zu seiner Rolle. Die beiden anderen Promis sind Erdogan Atalay und Tom Beck. Wie gesagt, ich kenne beide nicht. Wenn man sie als prominent bezeichnen will -ich tu’s nicht- dann kann man auch noch Joko und Klaas erwähnen, die mitmischen.

Musikalisch ist ebenfalls alles in trockenen Tüchern. Die eingesetzten Stücke passen zu den jeweiligen Szenen. Außerdem wirken sie nachwievor frisch und neu, nicht wie aus der Konserve und schon x-mal runtergenudelt. Auch die Geräuschkulisse stimmt und kann das Geschehen gut veranschaulichen.

Das Cover zeigt den Aufhänger zur Story. Das in Flammen stehende Auto lässt auf Action hoffen, das goldene Armband auf Spannung. Somit ist alles gegeben, weshalb man sich die Folge anhören sollte.

Fazit: Eine spannende Geschichte, die zunächst auf einen recht einfachen Fall rauszulaufen scheint, dann aber noch einen völlig unerwarteten Dreh in petto hat. Clever gemacht!

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