Die drei ??? Kids (44) – Monster in Rocky Beach

Titel: Die drei ??? Kids (44) – Monster in Rocky Beach / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 71 min / Sprecher: Jannik Schürmann, Achim Schülke, Crock Krumbiegel ua

ddfkids44Inhalt: In der Schlucht von Rocky Beach soll ein zotteliger Affenmensch unterwegs sein, ein sogenannter Bigfoot. Noch nie hat jemand ein solches Wesen gesehen, doch plötzlich tauchen Fotos auf und verräterische Fußspuren werden entdeckt.
Die drei ??? Kids begeben sich auf eine gefährliche Monsterjagd.


Diese Folge hat mich immens an „Das Tuch der Toten“ erinnert, der Folge 174 um die älteren Drei ???. Auch da treibt sich eine schaurige Gestalt in der Gegend herum und die drei Freunde gehen der Sachen auf den Grund.
Ganz im Gegensatz dazu aber, bleibt sich „Monster in Rocky Beach“ treu bis zum Schluss. Hier geht es von Anfang bis zum Ende genau darum. Um dieses Monster eben. Dabei kann man gut mitknobeln, ob es tatsächlich ein Monster ist (vieles spricht dafür), oder ob nicht vielleicht doch ein ganz normaler Mensch versucht, Angst in der Schlucht von Rocky Beach zu verbreiten. Und falls Letzteres zutrifft, wieso eigentlich?
Dabei erleben die Freunde ein paar gefährliche und unheimliche Momente, treffen auf einen schmierigen und äußerst zwielichtigen Buchautoren und müssen sich sogar dem Monster direkt stellen. Das sorgt für Spannung und macht außerdem neugierig auf des Rätsels Lösung. Über eine Szene, in der Peter gekrault wird, habe ich sogar lachen müssen.
Die Auflösung selber hatte für mich dann aber leider doch einen kleinen Schwachpunkt. Denn zuvor kann man so schön miträtseln und dann bekommt man eine Erklärung serviert, auf die man alleine durch das Mitknobeln nicht hätte kommen können. Justus hat etwas gelesen und schwupps hat man eine Erklärung für alles. Da sind mir schlüssige Auflösungen lieber, auf die man als Hörer auch kommen kann.

Besagter schmieriger Autor wird von Monty Arnold gesprochen und ja, man bekommt dabei eine Gänsehaut vor lauter Widerwillen dieser Figur gegenüber. Und man hat sofort ein passendes Bild von ihr vor Augen. Achim Schülke und Ingrid Capelle sind in dieser Folge mal häufiger zu hören als sonst, was mich gefreut hat. Onkel Titus und Tante Mathilda bleiben schließlich auch in der „älteren“ Serie wichtig.

In Sachen Musik und Geräusche ist alles wie von der Reihe gewohnt. Die Stücke haben eindeutig Wiedererkennungswert und die Geräusche machen das Gehörte anschaulich. Die Reihe hat eben ihren ganz eigenen Klang, und das finde ich bei einer Serie für Kinder auch ganz wichtig.

Auf dem Cover ist das Monster zu sehen und man muss zugeben, dass es schon ein wenig schaurig aussieht. Wie eine Kreuzung aus Yeti und Affe irgendwie. Damit weiß man sofort, mit welchem Scheusal es die Detektive zu tun bekommen.

Fazit: Eine spannende Geschichte, die auch dezent gruselige und witzige Momente hat. Das ist eine schöne Mischung. Man hat viel Gelegenheit, über das Rätsel nachzugrübeln. Das macht Spass. Leider kann man dadurch nicht auf die Auflösung kommen, was das Miträseln eigentlich sinnlos macht. Das fand ich schade.

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