Bibi Blocksberg (115) – Urlaub in der Hexenpension

Titel: Bibi Blocksberg (115) – Urlaub in der Hexenpension / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: / Sprecher: Susanna Bonasewicz, Anita Hopt, Jessy Rameik ua

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Inhalt: Bibis Mutter Barbara wünscht sich ein ruhiges Wochenende in der Pension „Zum Hexenbesen“. Bibi und Bernhard sind nicht begeistert, geben aber nach und fahren mit. Leider stören dort ständig unerwünschte Hexereien alle Gäste. Und keine Gegenhexerei wirkt. Mit Alevka, der Tochter der Besitzerin, versucht Bibi herauszufinden, was hinter alldem steckt.


Ich bin selten sprachlos. Und ich hätte niemals erwartet, dass mich eine Folge dieser Reihe nochmal beeindrucken würde. Aber diese hier hat es geschafft.
Endlich mal wieder mit einer schönen Familiengeschichte, die gerade gut in die Urlaubszeit passt. Endlich mal eine Folge, in der Bernhard nicht der Trottel der Nation ist, und in der wirklich sympathische, neue Hexen mitspielen. Allen voran Alevka, die ich sofort mochte. Sie würde ich viel lieber öfter in der Serie hören als Flauipaui oder gar Schubia. Sogar ein Tier ist mit von der Partie, und es nervt mal nicht!
Und obendrein eine Geschichte, die die (jungen) Hörer nicht für dumm verkaufen will. Das Rätsel um die nervigen Hexereien (dieser Begriff hätte ruhig ein paarmal weniger fallen dürfen) ist wirklich richtig spannend, vom Anfang bis zum Ende. Zunächst lockt es den Hörer auf eine Fährte, man fragt sich: kann das sein? Man wähnt sich schon in Gewissheit, denn schließlich kennt man das ja, dass man in Kinderhörspielen mit dem Handschuh fühlen kann, wer der Bösewicht ist, doch dann…
Ich habe jedenfalls ganz gut daran geknobelt und es hat mir Spass gemacht.
Klar, auch diese Folge hat nicht das Flair der ersten Folgen, aber wenn die morderne Bibi immer so klingen würde, käme ich mit ihr weitaus besser klar.

Mein Erstaunen setzte sich fort als ich die Sprecherliste inspizierte. Alevka wird von Anita Hopt gesprochen! Und das so locker und frisch weg, dass man kaum glauben kann, dass sie auch die Laura in den „Sternenschweif“-Hörspielen spricht, wo sie meist sehr gestelzt klingt.  Jessy Rameik ist als Pensionsleiterin Herbergia zu hören und lässt sie sehr liebenswürdig klingen. Auch sie würde ich gerne mal wieder in der Serie hören.

Musik erwarte ich in der Reihe nicht, das gab es noch nie in nennenswertem Ausmaß. Dafür aber Geräusche, und die sind in gewohnter Qualität. Alles also im grünen Bereich hier.

Also so lustig wie Bibi und Herbergia auf dem Cover dreinschauen, findet eigentlich niemand das Geschehen in der Pension. Da kommen Barbaras und Bernhards Gesichtsausdrücke schon eher hin. Ein schönes, farbenfrohes Motiv jedenfalls, das einen neugierig auf die Geschichte macht.

Fazit: Endlich mal wieder eine wirklich spannenden Folge, die den Hörer nicht für dumm verkaufen will. Gerne mehr in dieser Art!

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