Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (19) – Die Untoten von Tilbury

Titel: Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (19) – Die Untoten von Tilbury / Verlag: Romantruhe Audio / Spielzeit: ca. 75 min / Sprecher: Peter Groeger, Christian Rode, Gerald Paradies ua

newholmes19Inhalt: Der chronisch erfolglose Dieb Hinkebein-Hacky steht nach einem misslungenen Coup unter Schock: Der Geheimtipp, der ihm schnelles Geld einbringen sollte, entpuppte sich als entsetzlicher Alptraum! Aber trotz vehementer Beteuerungen glaubt ihm die Polizei kein Wort. Allzu fantastisch mutet sein Bericht an. Nur Sherlock Holmes lässt sich auf die Geschichte des notorischen Gesetzesbrechers ein. Gemeinsam mit Dr. Watson stattet er den Docks von Tilbury einen nächtlichen Besuch ab und muss feststellen, dass Hinkebein-Hacky die Wahrheit gesagt hat.


Diese Holmes-Folge hatte mich auf Anhieb am Haken, alleine schon durch ihren Titel. Natürlich wusste ich, dass Holmes kein Horrorreihe ist und es sich somit nicht um echte Zombies handeln würde, aber trotzdem. Untote, Zombies, mit sowas kriegt man mich einfach.
Und eine Spur Grusel ist hier auch tatsächlich gegeben. Natürlich ist und bleibt es eine Detektivgeschichte, aber sie hat ihre spannenden und schaurigen Szenen, bei denen ich gerne bereit gewesen wäre, an echte Untote zu glauben. Mir hat diese Mischung prima gefallen. Für mich ist diese Reihe sowieso eine der muntersten Holmes-Serien, und die Gruselelemente hier peppen das gleich nochmal auf.
Allerdings hatte ich flugs so eine Ahnung, was es mit den Untoten auf sich haben könnte. So gesehen ist die Story etwas vorhersehbar. Aber wie immer bleibt es dann dadurch spannend, dass man wissen möchte, ob man richtig liegt. Ich lag richtig und mit dieser Erkenntnis wandelte sich das Gruselgefühl zu Betroffenheit.
Natürlich hat man schon mal davon gehört, aber so eine richtige Vorstellung hatte ich zumindest nicht. Ich finde, die Geschichte macht es sehr anschaulich. Da hat man gewisse Gerüche sofort in der Nase, sogar vor dem CD-Player.

Christian Rode und Peter Groeger sind ein eingespieltes Team und nachwievor unüberhörbar mit viel Spass und Engagement am Werke. Gerald Paradies hat für mich an sich eine sehr markante Stimme, doch hier habe ich ihn in der Rolle von Hinkebein-Hacky nicht auf Anhieb erkannt. Das hat ein paar Sätze gedauert.

Die Untermalung hält sich wie üblich eher zurück. Es sind leise Stücke zu hören, dezent und sorgfältig eingeflochten. Sie drängen sich nie nach vorne, wissen aber dennoch für Atmosphäre und das Flair der damaligen Zeit zu sorgen. Eine feine Geräuschkulisse trägt ihren Teil zum positiven Gesamteindruck in diesem Bereich bei.

Das Cover zeigt Holmes und Watsons Begegnung mit den Untoten. Das passt zum Titel und sorgt dafür, dass man sofort ein Bild vom Kern der Geschichte vor Augen hat.

Fazit: Hier ist schnell klar, wohin der Hase läuft. Dennoch ist die Geschichte spannend, weil man gewisse Hintergründe lange nicht kennt. Vor allem zum Anfang geht es außerdem recht gruselig zu. Und das steht einer Holmes-Geschichte erstaunlich gut.

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