The Real Ghostbusters (10) – Faversham

Titel: The Real Ghostbusters (10) – Faversham / Verlag: TKM / Spielzeit: ca. 45 min / Sprecher: Bianca Füll, Laura Schmidt, Jacqueline Harning ua

gb10Inhalt: Seit 50 Jahren traut sich Charles Faversham nicht auf den eigenen Dachboden. Als das Grauen überhand nimmt, alarmiert Elaine die Geisterjägerzentrale. Doch dort sitzt momentan nur Janine. Was tun? Auftritt für Miss Melnitz, die Geisterjägerin.


Nachdem mir die vorige Folge nicht so gut gefallen hatte, habe ich diese Episode mit verhaltenen Erwartungen in den Player geschoben.
Glücklicherweise wurde schnell klar, dass mir „Faversham“ wieder bedeutend besser gefiel. Zwar muss man hier ohne die Geisterjäger auskommen, aber Janine (mit Unterstützung von Elaine) ist ein durchaus würdiger Ersatz. Die beiden meistern ihren Job erstaunlich souverän und nicht ganz so chaotisch, wie die Herren Ghostbusters es regelmäßig schaffen. Da ich sonst kein Fan weiblicher Helden bin, ist das ein ganz dickes Kompliment! Ich habe Janine und Elaine wirklich gern bei ihrem Einsatz begleitet.
Für Spannung und Grusel ist ebenfalls gesorgt. Und zwar dieses Mal, ohne sich an irgendeiner Kreatur zu bedienen, die bereits mal ihren Auftritt hatte. Auch das hat „Faversham“ einen Pluspunkt beschert.

Bianca Füll (Janine) und Laura Schmidt (Elaine) sind ein tolles Gespann, das sich prima ergänzt. Ich habe den beiden gerne gelauscht und hatte den Eindruck, dass sie sich im Laufe der Geschichte sogar noch ordentlich steigern. Jacqueline Harning gibt die zickige und recht verbohrte Valerie und trifft dafür genau den richtigen Ton. Ich kann Janine voll und ganz verstehen, wenn sie Valerie nicht mehr erträgt.

Musikalisch geht es wie gewohnt bunt und turbulent zu, allerdings hatte ich den Eindruck, dass nicht ganz so viele Melodien eingesetzt wurden wie in den übrigen Folgen. Das geht für mich so völlig in Ordnung, so richtet sich die Aufmerksamkeit des Hörers mehr auf die Handlung. Eine ordentliche, cartoonige Geräuschkulisse trägt ihr Übriges in diesem Bereich bei.

Selbstverständlich sind Janine und Elaine auch auf dem Cover zu sehen. Genau wie das Grauen, das von der Decke und den Wänden wuchert. Ein passendes Motiv zur Stoy.

Fazit: „Faversham“ hat mich mit der Reihe wieder versöhnt. Janine und Elaine in den Hauptrollen sind eine feine Abwechslung und eine würdige Vertretung. Die Geschichte selber ist spannend, hat schaurige Momente und fährt erfreulicherweise wieder einen Schrecken auf, den man noch nicht kennt.

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