Meine Freundin Conni (46) – Conni geht zum Film

Titel: Meine Freundin Conni (46) – Conni geht zum Film / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 70 min / Sprecher:

conni46Inhalt: Große Aufregung bei den Freundinnen: Für Dreharbeiten mit dem berühmten Elton Roy Müller werden Statisten gesucht! Anna, die sich schon als Filmstar sieht, wittert ihre große Chance und überredet Conni und Billi, sich ebenfalls zu bewerben. Doch das Casting läuft völlig anders als erwartet.


Bleiben wir diese Woche noch etwas bei Conni. In diesem Falle bei der etwas jüngeren Conni. Dafür steht hier ein weiteres Trend-Thema im Mittelpunkt. Conni und ihre Freundinnen haben die Chance, an einem Casting teilzunehmen um eventuell in einem Film mitzuspielen. Ich kann mir gut vorstellen, dass davon so manches Mädchen in Connis Alter träumt.
Trotzdem wirkt das Thema auf mich eine Spur abgehobener als man es sonst aus der Serie kennt. Aber sei’s drum, es ist jetzt eben so. Und immerhin geht es für die Freundinnen nicht gleich nach Hollywood. Und doch treffen sie alles an, was man sich aus diesr „Branche“ vorstellt. Da gibt es die eingebildete Zicke, den spontan entdeckten Star, Spass und Ehrgeiz beim Einüben der Rollen und Texte. Langweilig wird es dadurch nicht eine Sekunde lang. Ein paar kleinere Probleme gilt es ebenfalls zu lösen. Und alles meistert Conni und ihre Freundinnen auf ihre bewährte, vorbildliche Art, ohne dass es dabei jemals aufdringlich wirkt.
Das einzige, was mich tierisch gestört hat, ist der Name des männlichen Hauptdarstellers im Film. Elton Roy Müller. Bei aller Liebe und Gelassenheit, ich weiß, dass viele Eltern heute eine seltsame Vorliebe für abgedrehte Vornamen haben, aber man muss es nicht noch in einer Geschichte vorleben. Und dann so ein schlichtes „Müller“ dahinter! Hoffentlich fassen andere disen Namen genauso ironisch auf, wie ich es -mit Mühe- gemacht habe.

Es sind vornehmlich junge Sprecher am Werke. Neben Lea Sprick, Josi Martz und Linda Fölster, ist zB Sarah Tusk mit dabei. Sie spricht die arrogante Cosmea sehr überzeuend. Man kann sich auf Anhieb ein Bild von diesem Mädchen machen. Anton Wilms lässt den Jungstar Elton Roy dagegen sehr sympathisch klingen.

In Sachen Untermalung zeigt die Folge sich im gewohnt fröhlichen und munteren Stil. So kennt man die Conni-Reihe und es steht auch jeder einzelnen Folge. Die Geräuschkulisse kann sich genauso gut hören lassen und veranschaulicht das Geschehen, ohne es zu übertreiben.

Auf dem Cover ist alles zu sehen, was man sich bei einer Folge mit diesem Titel nur wünschen kann. Ein Mikrofon, eine Kamera, ein gutaussehender Jungstar, der gerade von der Visagistin zurechtgemacht wird, und mittendrin Conni, die ihren Text lernt. Ein absolut passiges Motiv.

Fazit: Eine schöne, spannende und auch lustige Folge. Mir wirkte die Idee anfangs zwar etwas zu abgehoben, doch das hätte ich aus meiner Conni-Erfahrung heraus besser wissen müssen. Wie üblich bleibt die Handlung so nahe es nur geht am Leben der jungen Hörer. Und da es sicher ein Traum vieler Hörerinnen ist, mal bei einem Film mitzuspielen, geht das Thema „Film“ für mich auch soweit in Ordnung.

 

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