Die kleine Schnecke Monika Häuschen (43) – Warum naschen Hornissen keinen Kuchen?

Titel: Die kleine Schnecke Monika Häuschen (43) – Warum naschen Hornissen keinen Kuchen? / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 42 min / Sprecher: Katrin Weber, Tobias Künzel, Tom Deininger ua

moni43Inhalt: Die kleine Schnirkelschnecke Monika Häuschen, Regenwurm Schorsch und Graugänserich Günter picknicken gerade im Garten, als ihnen ein Schwarm Wespen das süße Obst streitig macht. Schorsch besorgt sich Schutzanzug und Stachel um es zu verteidigen, auch gegen Hornisse Naomi. Doch die mag gar nichts Süßes, denn sie ist auf Diät, ihrer schlanken Wespentaille zuliebe. Die rundliche Monika würde am liebsten gar nichts mehr essen, um so schön wie Naomi zu werden. Zum Glück weiß der gelehrte Graugänserich Günter, wie wichtig Essen ist, und Monika entdeckt: Sie ist einfach auf eine andere Art schön als Naomi!


In dieser Folge dreht sich alles um ein Gartentier, dem wohl jeder -ob Kind oder Erwachsener- mit gehörigem Respekt, wenn nicht sogar mit Angst begegnet: um die Hornisse. Und auch Monika und Schorsch haben zunächst große Angst vor Hornisse Naomi. Doch die stellt sich zum Glück als eher friedfertig heraus, wenn man vernünftig mit ihr umgeht. Es wird nicht verheimlicht, dass Hornissen gefährlich sein können. Aber Gänserich Günter und auch Naomi selbst erklären das Verhalten von Hornissen und geben Tipps, wie man sich ihnen gegenüber verhalten sollte, damit es gar nicht erst gefährlich wird.
Im Laufe der Geschichte wendet sich das Blatt. Plötzlich entdecken die Freunde viel Interesantes und Schönes an Naomi. Und auch wenn ich denke, dass die Hornisse duch dieses Hörspiel sicher nicht um Lieblingstier der jungen Hörer werden wird, so glaube ich doch, dass sie dadurch sensibilisiert werden was diese Tiere anbetrifft. Und damit ist in meinen Augen schon eine ganze Menge gewonnen.
Wie immer in dieser Reihe kommt auch der Spass nicht zu kurz. Schorschs und Günters Kabbeleien sind genauso witzig wie Monikas Schwärmerei für Naomis tolle Figur und ihr hübsches Aussehen.

Als Hornisse Naomi ist Katrin Weber zu hören. Ihre angenehme, warme und recht tiefe Stimme und ihr ruhiger Ton lassen einen schnell mit Naomi warmwerden. So klingt einfach kein böses und gefährliches Tier, das hört man auf Anhieb heraus. Und so sollte solch eine Figur für mich auch klingen, um nicht schon beim ersten Satz Angst zu schüren.

Außer dem Titellied gibt es hier weiter keine Musik zu hören, was aber nicht weiter stört. So bleibt die Aufmerksamkeit auf die Handlung gerichtet. Dafür gibt es eine Reihe kleiner Geräusche, die das Geschehen veranschaulichen. Wie ich finde, eine völlig ausreichende Untermalung für ein Kinderhörspiel, in dem es darum geht, Wissen zu vermitteln.

Auf dem Cover sieht Naomi gleichermaßen imposant, wie auch wunderschön aus. Monika himmelt sie an, während Schorsch mit seinem „Stachel“ eher skeptisch dreinschaut. Das stellt die anfängliche Situation gut dar. Schade, das Günter es nicht mal in den Hintergrund geschafft hat. Im Booklet gibt es dieses Mal ein Puzzle zu lösen.

Fazit:  Eine weitere interessante und lehrreiche Geschichte um ein Tier, vor dem nahezu jeder Angst haben dürfte. Es hat mir gefallen, dass um die Gefährlichkeit der Hornissen kein Geheimnis gemacht wird. So bleibt man gewarnt vor diesen Tieren. Aber man bekommt einige Tipps an die Hand, wie man diesen Tieren begegnen sollte um gar nicht erst in Gefahr zu geraten.

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