Bibi Blocksberg (116) – …im Wald der Hexenbesen

Titel: Bibi Blocksberg (116) – …im Wald der Hexenbesen / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 43 min / Sprecher: Susanna Bonasewicz, Melanie Hinze, Luise Lunow ua

bibi116Inhalt: Bibi, Xenia und Flauipaui beobachten Barbara, Warza und Mania heimlich bei einer Besenflugweihe im Wald der Hexenbesen. Leider stört Bibi die Zeremonie mit einer Hexerei und die Besen zischen in alle Richtungen davon. Die Junghexen werden erwischt und bekommen bis Sonnenuntergang Zeit, die Besen wieder zu finden. Doch es ist noch jemand im Wald.


Diese Folge birgt -wenn man so möchte- einiges an neuen Erkenntnissen in sich. Beispielsweise, dass es einen Wald der Hexenbesen gibt. 115 Folgen war davon noch nie die Rede, egal wie wichtig ein Besen in irgendeiner Folge auch gewesen war. Außerdem meine ich mich zu erinnern, dass Junghexen das Fliegen auf Handfegern lernen ehe sie einen richtigen Besen bekommen. Auch in diesem Zusammenhang war von diesem Wald nie die Rede. Geschweige denn, von einer Besenflugweihe, bei der die Besen ihre Flugfähigkeit bekommen. Gibt es dann auch eine Handfegerweihe? Als Fan der ersten Stunde und der alten Folgen muss man hier also per se schon mal wahlweise die Zähne zusammenbeißen oder beide Augen zudrücken.
Zur Geschichte ist eigentlich nur zu sagen, dass ich sie mir -wieder mal- gut als PC- oder Konsolenspiel vorstellen kann. Die Junghexen sollen die verschwundenen Besen wiederfinden. Die liegen versteckt irgendwo im Wald und um an einen zu kommen, gilt es eine Aufgabe zu lösen bzw Mut und Cleverness zu beweisen. Sonderlich spannend ist das nicht gerade, jedenfalls nicht lange. Zwei, drei Minuten, dann geht es auch schon weiter zur nächsten Aufgabe.
Glücklicherweise stellt sich dann noch heraus, wer hinter dem Verschwinden der Besen steckt. Ansonsten wäre es nämlich wirklich nur „Sammele alle Besen ein“ gewesen. So aber gibt es doch noch eine leidlich gute Erklärung. Dafür nehme ich sogar eine weitere neue Hexe in Kauf…

Susanna Bonasewicz, Maria Koschny und Melanie Hinze bilden hier ein eingespieltes Team in den Rollen der Junghexen. Erfreulicherweise muss Melanie Hinze Flauipaui mal nicht so naiv klingen lassen. Luise Lunow alias Mania hebt sich für mich wie immer klar hervor mit ihrer markanten Stimme.

Außer dem Titellied gibt es auch dieses Mal keine weitere Musik zu hören. Das kennt man so von der Reihe, daher fällt das gar nicht mehr ins Gewicht. Für mich brauchen die „Bibi Blocksberg“-Hörspiele das auch gar nicht. Die Geräuschkulisse hat alles Nötige in petto, mehr jedoch nicht. Und wieder mal leiht ein Mensch einem Tier seine Stimme, was man den Tiergeräuschen (ich wusste nicht mal, dass diese Tiere überhaupt Geräusche machen) nur allzu deutlich anhört. Leider.

Das Covermotiv finde ich nicht übel. Man wird schnell neugierig, was es mit diesem Netz auf sich hat. Ein bisschen gefährlich sieht es außerdem aus. Und ja, natürlich fragt man sich, wer da im Hintergrund gleich einen ganzen Arm voller Besen trägt.

Fazit:  Eine Geschichte wie ein Computerspiel: „Sammele alle Besen ein und bringe sie zurück zur Besenflugweihe!“
Die Schwierigkeiten, die es dabei zu bewältigen gilt, kann man für zwei, drei Minuten spannend finden, mehr ist es nicht. Ohne die Erklärung für das Verschwinden der Besen wäre die Geschichte bei mir komplett unten durch gewesen. So aber lasse ich nochmal Fünfe gerade sein.

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