Gruselkabinett (104) – Allerseelen

Titel: Gruselkabinett (104) – Allerseelen / Verlag: Titania Medien / Spielzeit: ca. 59 min  / Sprecher: Judy Winter, Cathlen Gawlich, Rainer Gerlach ua

gk104Inhalt: Mrs. Sara Clayburn, Herrin des Anwesens Whitegates in Connecticut, hat am Vorabend von Allerseelen des Jahres 1931 bei ihrem üblichen nachmittäglichen Spaziergang eine Begegnung, die ihr ganzes restliches Leben verändern wird.


Hey, ich habe es endlich mal geschafft, die beiden neuesten Folgen der Reihe in ihrer Reihenfolge zu hören. Das ist doch schon mal ein Fortschritt. Sonst höre ich sie ja meistens in umgekehrter Reihenfolge.
Und obendrein habe ich sie an Allerseelen gehört, nämlich am 02.11.15. Bis dahin hätte ich Allerseelen allerdings nicht datieren können. Somit habe ich etwas bei diesem Hörspiel gelernt!
An sich hat mir die Geschichte ganz gut gefallen. Sie ist erfreulich geradlinig und schickt eine übersichtliche Anzahl an Figuren ins Rennen. So etwas mag einfach lieber als eine wunders wie komplexe Story mit zig Figuren. Ich bleibe so einfach besser bei der Sache und empfinde das Hören als angenehm leicht. Außerdem fand ich die nächtliche Szene durchaus eine Spur unheimlich. Im Dunklen gehört kann sie leicht für eine feine Gänsehaut sorgen. So etwas erwarte ich von dieser Reihe, die den Grusel im Titel trägt!
Einzig vom Ende hätte ich etwas mehr erwartet. Die Erkenntnis, was hinter den Ereignissen steckt und die Art, wie Sara Clayburn damit umgeht kam mir zu einfach daher. Da hätte ich dann in einem Punkt doch ein paar mehr Hintergründe erfahren.

In der Rolle der Sara Clayburn ist Judy Winter zu hören, die mir für diese Rolle gefallen hat. Ich mag ihre markante Stimme sehr gerne. Es gelingt ihr -je nach Situation- stolz und hochmütig, speziell in der unheimlichen Nacht aber auch ängstlich zu klingen. Sabine Trooger leiht Saras Cousine ihre Stimme und führt als Erzählerin mit ruhigem Ton durch die Geschichte. Mein persönliches Highlight aber ist Cathlen Gawlich. Und das, obwohl ihre Auftritte sehr kurz gehalten sind.

Wie man es von der Reihe kennt, wurde auch bei „Allerseelen“ mit Musik nicht gespart. Mir fällt einmal mehr keine Szene ein, in der keine Musik oder Geräusche zu hören sind. Sie drängen sich aber nie in den Vordergrund, daher habe ich es dieses Mal nicht als störend empfunden. Aus dem Hintegrund heraus sorgen sie für eine unheimliche Athmosphäre, die der Story gut steht.

Das Cover verrät wenig über die Geschichte und zeigt sich so recht geheimnisvoll. Unheimlich wirkt aber lediglich das Haus im Hintergrund. Was es mit der Dame in Schwarz auf sich hat, fragt man sich durch den zweifelnden Blick von Sara Clayburn.

Fazit: Ein arg kurz und einfach gehaltenes Ende, aber sonst eine ganz nette und auch leicht schaurige Geschichte. Kann man hören. Und in meinen Ohren deutlich besser als manch andere Folge der Reihe.

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