Fünf Freunde (113) – …und das Feuer auf der Felseninsel

Titel: Fünf Freunde (113) – …und das Feuer auf der Felseninsel / Verlag: Europa / Spielzeit: / Sprecher:

ff113Inhalt: Weil Onkel Quentin mitten in einem Forschungsprojekt steckt und absolute Ruhe braucht, zelten die Fünf Freunde auf der Felseninsel. Mitten in der Nacht geraten ein paar Bäume in Brand und ein Feuerlöschboot muss zum Einsatz kommen. Nun ist die Aufregung groß. Während für ganz Kirrin klar ist, dass ein Lagerfeuer der Fünf Freunde den Brand verursacht haben muss, haben diese selbst erhebliche Zweifel daran und begeben sich auf ihre eigene Spurensuche. Die Zeit drängt, denn ihre weitere Zukunft auf der Felseninsel ist in Gefahr.


Feuer auf der Felseninsel? Auf Georges geliebter Insel? Alleine der Titel verspricht schon einiges an Spannung und Dramatik. Und zunächst sieht es auch ganz danach aus. Erst das Feuer in der Nacht, dann eine Hiobsbotschaft für George und obendrein glaubt niemand der Theorie der Kinder, wie es zu dem Brand kam.
Doch dann kam ein Dialog, da habe ich mich fassungslos an den Kopf gefasst. So einfach würde die Geschichte es dem Hörer doch wohl nicht machen, oder? Durchschaubarer geht es wohl kaum! Und wieso macht es in diesem Moment bei den sonst so cleveren Freunden nicht sofort klick? Ich habe einfach nur gehofft, dass sie noch ein Dreh in eine andere richtung ergeben würde. Bis dahin habe ich neugierig die Nachforschungen der Freunde verfolgt. Wann würden sie endlich begreifen, was da vor sich geht?
Glücklicherweise stellte sich am Ende dann doch einiges anders dar als gedacht. Einen kleinen Kniff gab es dann doch noch, worüber ich wirklich froh war. Das hat für mich einiges rausgerissen. Ansonsten hätte ich die Folge als erschreckend einfach gestrickt eingestuft. So aber hat sie die Kurve noch bekommen und mir in Summe gut gefallen.

Die jugendlichen Hauptsprecher sind mit dem gewohnten Elan bei der Sache und ergänzen sich prima. Als Mr. Spark ist Tobias Schmidt zu hören. Es gelingt ihm, dass man nie so recht weiß, ob man Spark trauen kann, oder nicht. Er ist verdächtig, klingt aber so harmlos, dass man immer wieder zweifelt.

Auch Musik und Geräusche können sich hören lassen. Die Musik unterstreicht gekonnt die verschiedenen Szenen. Mal passt sie sich dem Tempo rasanter Momente an, dann wieder sorgt sie aus dem Hintergrund für zusätzliche Spannung.

Das Cover zeigt die Szene mit dem Feuer auf der Insel. Zugegeben, arg dramatisch sieht das nicht aus, dieses relativ kleine Feuerchen. Aber es passt zum Titel. Dafür gefällt mit das Motiv farblich wirklich sehr gut. Ich mag solche Nachtszenen mit den dunklen, aber doch intensiven Farben.

Fazit:  Erst dachte ich, dass die Geschichte es dem Hörer viel zu einfach macht. Doch dann ergab sich doch noch ein Dreh, der die Sache dann rettete. Und somit hat mir die Folge dann doch gut gefallen.

 

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