Professor van Dusen (04) – Professor van Dusen jagt einen Schatten

Titel: Professor van Dusen (04) – Professor van Dusen jagt einen Schatten / Verlag: Highscore Music / Spielzeit: ca. 68 min / Sprecher: Bernd Vollbrecht, Peter Groeger, Helmut Krauss, Christian Rode ua

vandusen04Inhalt: In dieser stellt der seltsame Tod des Psychiaters Dr. Montgomery Scott, der in einem von innen verschlossenen Hotelzimmer mitten in der Nacht in Flammen aufgeht, die Polizei vor ein unlösbares Rätsel. Ein neuer Fall für die „Denkmaschine“! Professor van Dusen ist davon überzeugt, es mit einem raffinierten Mord zu tun zu haben. Kurz vor seinem Ableben hatte Dr. Scott ihm anvertraut, telefonisch mit dem Tode bedroht worden zu sein – von dem berüchtigten Chicagoer Massenmörder Thomas Holmes. Scott war sich sicher, die Stimme erkannt zu haben. Allerdings wurde Holmes vor einigen Monaten hingerichtet. Ist der Wahnsinnige aus dem Jenseits zurückgekehrt, um Rache zu nehmen? Und wer steht dann noch auf seiner Todesliste?


Zum Glück habe ich in meinen Besprechungen nie groß auf Objektivität geachtet, sondern darauf, meine Meinung zu einem Hörspiel oder Hörbuch zu schreiben. Denn es gibt einfach Folgen, die mir aus Gründen gefallen, die sonst niemand so teilt. Dazu gehört auch diese Episode. Natürlich gefällt sie mir, weil ich ohnehin ein Faible für den Professor und Hatch habe. Trotz aller Arroganz hier und da mag ich van Dusen. Und seine Diskussionen mit Hatch lassen mich oft grinsen.
Hauptsächlich aber mag ich diese Folge deshalb, weil es um ein Hotel geht, das mir erst kürzlich im Buch „Mörderhotel“ begegnet ist. Solch ein Zufall sorgte bei mir direkt für einen großen Stein im Brett. Und weil ich das Geschehen in diesem Hotel so wunderbar grausig finde, kam für mich bei dieser vierten Folge im Nu Interesse an Spannung auf.
Ich habe eine ganze Weile mit van Dusen und Hatch gegrübelt, hatte dann aber auch recht schnell einen ziemlich sicheren Verdacht. Doch würde der stimmen? Diese Frage hält mich immer gut bei Laune. (Er stimmte übrigens 😉 )
Und dann kam die große Auflösung an einem Ort, der absolut nach meinen Geschmack war. Er habe ich ihn für etwas überzogen gehalten im Verhältnis zu der Zeit, in der die Reihe spielt. Doch angesichts dieser genial schrecklichen Szenerie war mir das dann doch sehr schnell ganz egal.

Bernd Vollbrecht und Nicolai Tegeler lausche ich immer wieder gerne. Ich mag sogar den leicht überheblichen Ton des Professors, weil er zu anderen Szenen widerum auch ganz gewitzt und humorvoll klingt. Das macht Bernd Vollbrecht wirklich gut. Überrascht hat mich Tom Deininger, den ich sonst nur aus der Reihe „Monika Häuschen“ kenne, wo er den Erzähler gibt. Man hört ihn überall sofort heraus und er hat mir ein klares Bild des Barkeepers vermittelt.

In Sachen Musik muss sich auch dieser Episode nicht verstecken. Es sind stimmungsvolle Stücke zu hören, die das Flair der Zeit van Dusens im Nu heraufbeschwören. Da ich ansonsten kein Fand solch „oller Kamellen“ bin, bedeutet ein solches Kompliment von mir schon eine Menge. Ich mag diesen Klang der Reihe wirklich gerne.

Das Covermotiv zeigt van Dusen und Hatch in einer Szene ihrer Nachforschungen. Von der Handlung gibt es so wenig bis nichts preis, aber durch den schattigen, gezeichneten Stil verspricht es dennoch eine spannende Story.

Fazit:  Mir hat diese vierte Folge sehr gut gefallen. Vor allem, weil mir das Hotel und der Mörder um den es hier geht, erst kürzlich in einem Buch begegnet sind. Und weil ich das Geschehen dort so wunderbar grausig finde. So bin ich van Dusens und Hatchs Ermittlungen mit Spannung gefolgt.

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