Die drei ??? (177) – Der Geist des Goldgräbers

Titel: Die drei ??? (177) – Der Geist des Goldgräbers/ Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 68 min / Sprecher: Andreas Fröhlich, Hans Kahlert, Volker Hanisch, Susanne Sternberg ua

ddf177Titel: Im menschenleeren Dead Man´s Canyon begegnet den drei ??? plötzlich ein Goldgräber. Und zwar nicht irgendeiner John Dewey kam vor über 100 Jahren zu Tode und verfluchte jeden, der seinem Gold nahe kommt. Für Justus steht fest: Alles Legende! Doch als in der darauffolgenden Nacht gespenstischer Besuch vor der Tür steht, erwacht die Legende zum Leben.


Manchmal habe ich so den Eindruck, über die neuen Folge dieser Reihe wird nur noch gemeckert. Als ob sich manche Leute genau deshalb die Hörspiele kaufen. Ich bin nachwievor kein großer Fan der „Drei ???“ und nöle auch gern mal, aber dann gibt es auch immer mal wieder Folgen, die mir wirklich richtig gut gefallen. Dazu gehört auch „Der Geist des Goldgräbers“.
Zunächst mal gefällt mir der Schauplatz und der erfreulich übersichtliche Kreis an Figuren. Es sind zwar nicht wenige, aber jeder für sich ist auf seine Art markant, sodass ich gut den Überblick behalten konnte. Heraus sticht dabei für mich Dusty und sein imaginärer Hund. Die beiden sind eindeutig meine Lieblinge in der Folge.
Weiterhin hat mir die Idee mit dem Krokodil gefallen. Sicher, irgendwo ist die Idee schon ganz schön schräg, aber sie fiel mir nicht unangenehm auf. Das Tierchen sorgt für ordentliche Aufregung und Stimmung, was der Geschichte gut steht.
Und zuletzt konnte mich die Nr. 177 damit von sich überzeugen, dass ich der Handlung gut folgen konnte. Von dem Chaos, dank dem ich bei so mancher Folge irgendwann gar nicht mehr durchgeblickt habe, ist hier nichts zu entdecken. Ein paar witzige Szenen und Dialoge runden den guten Eindruck für mich ab.
Lediglich den Geist hätte man noch etwas gruseliger in Szene setzen und häufiger auftreten lassen dürfen, doch das ist im Verhältnis eine Kleinigkeit.

Mein Liebling Dusty wird von Hans Kahlert gesprochen und er lässt ihn wunderbar kauzig und super liebenswert rüberkommen. Wirklich ganz toll! Martina Treger verleiht Holly einen resoluten bis aggressiven Ton und macht sie so nicht gerade zu einer Lieblingsfigur. Aber für diese Rolle passt das so gut. Die drei Hauptsprecher müssen sich ebenfalls nichts vorwerfen lassen. Beachtlich, dass sie nach so vielen Folgen noch so engagiert dabei sind.

Die Untermalung fällt dieses Mal sehr stimmungsvoll und passig aus. Die Stücke klingen erstaunlich neu und so, als wären sie eigens für diese Folge aufgenommen worden. Das hat mich gefreut. Mal keine Konserve aufgemacht. Geht doch! Und auch die Geräusche wissen zu überzeugen.

Das Covermotiv gefällt mir ebenfalls. Es wirkt angenehm schaurig, so düster und mit den kräftigen Grüntönen dazu.

Fazit:  In meinen Ohren eine ganz feine Geschichte, die ich sicher nicht zum letzten Mal gehört habe. Spannend, indeenreich und mit markanten Charakteren.

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