Hui Buh (23) – Die Jagd nach dem Drachen

Titel: Hui Buh (23) – Die Jagd nach dem Drachen / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher:  Stefan Krause, Maximilian Artajo, Christian Gaul, Cathlen Gawlich ua

hui23Inhalt: Als Hui Buh eine steinerne Ritterfigur umstürzt, ahnt er nicht, dass er damit gerade einen urzeitlichen Drachen erweckt hat. Als dieser das Land in Angst und Schrecken versetzt, können nur noch die Jahrtausende alten Wächter von Schloss Burgeck helfen, den Drachen zu besiegen und das Königreich zu retten.


Drachen sind jetzt an sich nicht mein Thema. Dementsprechend skeptisch habe ich die CD in den Player gelegt. Lange Vorreden hat man hier nicht zu befürchten. Es dauert gar nicht lange, ehe das drachenmäßige Drama und Chaos losbricht.
Insgesamt ist es eine sehr abwechslungsreiche und vielseitige Geschichte. Da ist einmal natürlich das Drachenthema, aber man lernt auch neue Kreaturen kennen, die zu Burgeck gehören, man begleitet Hui Buh und Tommy und Sophie in die Geisterwelt und erlebt den König im Kampf gegen das Ungeheuer. Langeweile kommt hier keine Sekunde lang auf. Mir hat vor allem die Szene mit dem dünnen Lexikon gefallen. Einfach zu schön und witzig! Dem Kerlchen möchte ich gerne nochmal in einer Folge begegnen.
Gewürzt ist alles mit so manchem lustigen Dialog, bei dem man mindestens schmunzeln muss. Ich habe sogar einige Male herzlich lachen müssen. Hui Buh und der König, gewisse Untertöne und Sitzplätze auf den Köpfen anderer…das macht Spass.
Trotzdem, alles in allem kam mir die Folge wirklich sehr lang vor. So unterhaltsam das alles ist, irgendwie hat man für mich doch etwas zu viel in die Geschichte hineingepackt. Ich habe mich doch ein paar Mal gefragt, wann es denn nun mit dem Drachen weitergehen würde. Einfach, weil so viel anderes geschieht.

Hier muss ich meinen Liebling der Folge einfach vornan stellen: Christian Gaul als besagtes dünnes Geisterlexikon. So eine liebenswert affektierte Stimme und dann dieser zickige Ton. Einfach herrlich! Die Szene hätte gern noch länger sein dürfen. Als Geisterdiva „Die mollige Molly“ ist unverkennbar Cathlen Gawlich zu hören, die hier wieder mal ihre vielseitige Stimme beeindruckend zur Schau stellt. Und so wenig ich Christoph Maria Herbst im TV aushalte, so sehr gefällt er mir in der Rolle von König Julius.

Musikalisch zeigt die Folge sich einmal mehr ziemlich gewaltig mit beeindruckenden Stücken und Melodien, die jeder Szene ihre eigenes Flair verleihen. Das klingt eindrucksvoll und angemessen spukig. Auch in Sachen Geräusche gibt es nichts zu beanstanden. Das Geschehen wird anschaulich an den Hörer gebracht.

Auf dem Cover sieht es mehr danach aus als würden die Bewohner von Burgeck vom Drachen gejagt, statt anders herum. Doch so wird auf Anhieb deutlich, dass von dem Drachen eine ernste Bedrohung ausgeht.

Fazit:  Die Folge kam mir sehr lang vor. Und auch wenn es nie langweilig wird, ein bisschen kürzer wäre sie auch nicht schlechter gewesen. Da bin ich mir sicher. Ein bisschen Ausdauer braucht man also, dafür wird man aber mit einer abwechslungsreichen Story belohnt.

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