Die drei ??? (178) – Der gefiederte Schrecken

Titel: Die drei ??? (178) – Der gefiederte Schrecken / Verlag: Europa / Spielzeit: ca 66 min / Sprecher: Thomas Fritsch, Tanja Geke, Andreas Fröhlich, Tilo Schmitz ua

ddf178Inhalt: Was hat ein seltsames Vogelwesen mit einem riesigen Aquarium zu tun? Wer hat ein Interesse daran, die gigantische Meereslandschaft des mürrischen Mr. Faring zu zerstören? Und vor allem warum?
Schon am Anfang ihres neuesten Falls gibt es eine Menge Fragezeichen für Justus, Peter und Bob. Und am Tatort gilt es, nicht nur erstaunliche Kreaturen in Sicherheit zu bringen, sondern auch ein höchst merkwürdiges Rätsel zu lösen.


Bei dieser Folge sprachen mich Titel und Cover irgendwie sofort an. Woran das genau lag, weiß ich nicht mehr, aber ich wurde auch von der Geschichte nicht enttäuscht. Ein seltsamer, unheimlicher Vogelmensch treibt bei Mr. Faring sein Unwesen. Natürlich wollen die drei Freunde der Sache auf den Grund gehen. Tatskräftig unterstützt von Barbara Mathewson. Die Frau hätte ich persönlich allerdings nicht gebraucht und fühlte mich ziemlich genervt von ihr. Ich brauche an der Seite der Jungs einfach kein Mädel. Erst recht keines, das sich so dermaßen aufspielt.
Davon abgesehen hat mir der Fall gefallen. Es dauert nicht lange bis er in die Gänge kommt und bis zum Schluss wird ein ordentliches Tempo gehalten. Es ist immer etwas los, die Freunde ermitteln, geraten in seltsame und gefährliche Situationen, lernen neue Personen kennen, die irgendwie mit dem Geschehen zu tun haben…Langeweile kommt hier keine Sekunde lang auf. Es gilt auch nicht den x-ten Rätselspruch zu entschlüsseln und die Erkenntnisse und Schlussfolgerungen sind ebenso nachvollziehbar wie die Auflösung.
Das soll jetzt nicht heißen, dass die Folge ein Highlight der Reihe ist. Aber sie weiß spannend und rasant zu unterhalten und bei Laune zu halten. Und sie hebt zu keinem Zeitpunkt ab oder stürzt den Hörer je in Verwirrung. Das gab es ja nun schon oft genug, damit rechne ich bei jeder neuen Folge.

In der Rolle des Zacharias Faring ist Olaf Reichmann zu hören. Es gelingt ihm gut, diese Figur anfangs eher unsympathisch, später dann aber doch recht freundlich und zugänglich klingen zu lassen. Barbara Mathewson wird von Tanja Geke gesprochen. Ihre markante Stimme mag ich wirklich gerne, weil sie nicht so typisch mädchenhaft süß ist. Trotzdem hätte ich -wie schon geschrieben- dankend auf Barbara verzichten können. Die drei Hauptsprecher sind nachwievor mit bewährtem Elan bei der Sache, was ich oft einfach nur bewundern kann nach so vielen Folgen.

Was die Geräusche angeht, möchte ich zunächst das Kreischen des Vogelmenschen lobend erwähnen. Die klingen mit dem Hall unterlegt wirklich schaurig. Auch bei den übrigen Geräuschen leistet man sich keinen Aussetzer. Ebenso wenig was die Musik anbetrifft, die mir als angemessen düster in Erinnerung geblieben ist.

Auf dem Cover ist natürlich der gefiederte Schrecken zu sehen. Ich mag die Darstellung gerne und kann es mir gut ziemlich gruselig vorstellen, sie in einem düsteren Garten zu sehen wie es Barbara passiert.

Fazit:  Eine wirklich ordentliche Geschichte, in der es niemals langweilig und immer spannend bleibt. Lediglich Barbara Mathewson hätete man sich sparen dürfen. Jedenfalls in dieser wichtigen Rolle.

 

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