Wildhexe (05) – Das Labyrinth der Vergangenheit (Lene Kaaberbøl / Ulrike Tscharre)

Titel: Wildhexe (05) – Das Labyrinth der Vergangenheit / Verlag: Igel Records / Spielzeit: ca. 194 min / Buch: Lene Kaaberbøl / gelesen von: Ulrike Tscharre

wildhexe05Inhalt: Tante Isa ist bei dem Versuch Clara zu helfen, einem geheimnisvollen Zauber zum Opfer gefallen. Clara und ihr Freund Oscar müssen sich allein auf den Weg zu den Rabenmüttern machen, um sie um Hilfe zu bitten. Doch dann kommt alles ganz anders und es stellt sich die Frage: Wer ist Freund und wer Feind?


Claras Abenteuer als junge Wildhexe gehen in die nächste Runde. Zunächst jedoch nimmt die Geschichte sich etwas Zeit um in die Gänge zu kommen. Als Länge habe ich das jedoch nicht empfunden. Es ist für mich absolut nachvollziehbar, dass Clara nach den Ereignissen in der vorigen Episode ein wenig Ruhe. Sorgen hat sie ja noch mehr als reichlich um ihre Freunde, die nachwievor erstarrt sind. Das muss Clara natürlich ändern und nach erwähntem Anlauf, überschlagen sich die Vorfälle dann auch wieder und es geht rasant, spannend und -ja, auch hier wieder- durchaus blutig zu.
Clara muss sich auf die Spur ihrer größten Feindin begeben, was alleine schon für Spannung sorgt. Doch die Entdeckung, die sie an deren Heimatort macht, hat es nochmal zusätzlich in sich. Natürlich wird Clara wieder tatkräftig von ihren Freunden unterstürtzt. Da ist es dann umso erschreckender, dass sie sich plötzlich gar nicht mehr so sicher sein kann, wer wirklich ihr Freund ist und wer nicht.
Bei allen schrecklichen Ereignissen und Claras Erlebnissen ist sie aber doch auch weiterhin einfach ein junges Mädchen. Das trägt dazu bei, dass viele Szenen auch sehr gefühlvoll rüberkommen. So leidet man oft wirklich mit und kann sich gut in Clara hineinversetzen. So bleibt die Reihe neben dem Phantastischen doch auch nahe an ihrer Hörerschaft.

Wie schon seit eh und je in der Reihe ist als Sprecherin Ulrike Tscharre zu hören, die mich einmal mehr mit ihrer wandlungsfähigen Stimme beeindrucken konnte. Solch eine Sprecherin braucht eine solche Geschichte aber auch mit so vielen Figuren, menschliche wie auch tierische. Ab und zu ein kleiner Effekt wertet das zusätzlich auf.

Auch Musik ist wieder zu hören, die sich nahtlos in die Klänge der vorigen Episoden einreiht. Für mich klingt es immer noch irgendwie urwüchsig, was zu den Themen der Geschichte wirklich gut passt. Schließlich dreht sich vieles immer noch um die Natur und Vorgänge darin.

Das Cover ist bisher mein Favorit in der Reihe. Ich mag die regnerisch-düstere Szenerie genauso gerne wie den schönen schwarzen Raben. Diese Vögel mag ich ohnehin sehr gerne. Und von der anderen Seite blickt wieder Clara herüber.

Fazit:  Dieser Teil braucht etwas, ehe er in die Gänge kommt, dann aber geht es wieder rund und sehr spannend zu. Ich freue mich auf die weiteren Teile und bin gespannt, was Clara noch erleben wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: