Die drei ??? Kids (48) – Tanz der Skelette

Titel: Die drei ??? Kids (48) – Tanz der Skelette / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 62 min  / Sprecher: David Wittmann, Isaak Dentler, Sven Riemann, Patrick Mölleken ua

ddfkids48Inhalt: Ein schauriger Piratengeist treibt am Strand von Rocky Beach sein Unwesen. Aks nachts auch noch leuchtende Skelette auftauchen, bekommen es selbst Die drei ??? Kids es mit der Angst zu tun. Doch wer verbirgt sich hinter den Spukgestalten?


Üblicherweise empfinde ich die Folgen dieser Reihe als zu lang geraten für die junge Hörerschaft. Umso überraschter war ich dieses Mal als ich sah, dass auch diese Folge über eine Stunde Spielzeit hat. Mir kam es deutlich kürzer vor.
Warum? Weil ich fand, dass man sich dieses Mal nicht zu lange mit irgendwelchen Nebensächlichkeiten aufhält, sondern zusieht, beim Kern des Falles zu bleiben. Natürlich könnte man auch diese Folge noch ordentlich straffen, aber es geht hörbar in die richtige Richtung. Sehr schnell treffen die Freunde auf eine seltsame und unheimliche Gestalt und ebenso fix erfahren sie von den Schwierigkeiten eines jungen Surflehrers. Sogleich gehen sie den Dingen auf den Grund. Dabei ist es gleichermaßen spannend wie auch lehrreich. Die Geschichte spricht ein sehr ernstes und wichtiges Thema an, auf das man auch Kinder unbedingt schon aufmerksam machen sollte.
Auch für einige schaurige Momente ist gesorgt. Selbstverständlich im auf die jungen Hörer zugeschnittenen Rahmen. Für die jedoch sind diese Momente sicher für das eine oder andere Schaudern gut. Und darauf kommt es an. Mir war es etwas zu durchschaubar, wer da spricht. Aber ich bin ja auch schon ein paar Jährchen älter als die meisten Fans der Reihe.

Sven Riemann ist als Billy Rotten zu hören. So ganz konnte er mich nicht von dem fiesen Charakter dieser Figur überzeugen. Das hätte gern deutlicher ausfallen dürfen. Isaak Dentler hat mir als Jerry gut gefallen. Von ihm würde ich gerne mal wieder etwas in der Reihe hören. Die drei Hauptsprecher sind in vertraut guter Form. Da stehen sie ihren älteren Ausgaben wenig nach.

Die Musik präsentiert sich wie gewohnt. Es sind meist leise Klänge zu hören, die sich oft an der Melodie und dem Klang des Titellied orientieren. Die Geräuschkulisse geht ebenfalls völlig in Ordnung. Lobenswert ist der Effekt, mit dem die Geisterpassagen unterlegt sind. Das klingt schön schaurig.

Das Covermotiv sieht alberner aus als es die Geschichte ist. Surfende Skelette kann ich nicht gruselig finden. Und ich würde vermuten, dass sogar die jungen Hörer bei diesem Anblick eher grinsen als schaudern. Da ich aber generell Motive mag, die Nachtszenen zeigen, mag ich dieses hier doch irgendwie ganz gerne.

Fazit:  Eine spannende Geschichte mit leicht schaurigen Momenten, die im Gegensatz zu vielen Vorgängern nur wenige Längen aufzuweisen hat. Von mir aus dürfte man gerne noch mehr straffen, aber das hier ist auf jeden Fall der richtige Weg.

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