Die kleine Schnecke Monika Häuschen (44) – Warum bauen Biber Dämme?

Titel: Die kleine Schnecke Monika Häuschen (44) – Warum bauen Biber Dämme? / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 42 min / Sprecher: Olli Dittrich, Tom Deininger, Tobias Künzel ua

moni44Inhalt: Hilfe, Überschwemmung! Der Garten, in dem die kleine Schnecke Monika Häuschen wohnt, steht unter Wasser! Monika klammert sich an der Gartenbank fest und der gelehrte Graugänserich Günter muss tauchen, um Schorsch aus dem Schlamm heraufzuholen. Und dann kommt auch noch ein seltsames Tier angepaddelt.
Es ist Biber Birne, der ständig großartige Sachen erfindet, die ein Wackelgelenk haben und nicht immer funktionieren. Ganter Günter vermutet, dass Birne etwas mit der Überschwemmung zu tun haben könnte! Ob Biber Birne auch etwas erfinden kann, das den Garten wieder trockenlegt?


Nach der eher weniger niedlichen Hornisse, haben Monika und ihre Freunde dieses Mal einen Biber im Garten zu Gast. Und der Erzähler natürlich auch, der ebenfalls eines Morgens einen überschwemmten Garten vorfindet. Ich mag Biber super gerne, daher habe ich mich über dieses Gasttier wirklich gefreut.
Biber Birne bringt auch mächtig Schwung in den Garten. Nicht nur durch die Überflutung, der natürlich auf sein Koto geht, sondern auch dadurch, dass er sich selbst für äußerst klug und begabt hält. Und mit wem kommt er sich da selbstverständlich schnell ins Gehege? Mit dem gelehrten Gänserich natürlich. Die beiden sind in ihrem Wettstreit wirklich sehr lustig.
Bei allem Witz und aller Komik gibt es selbstverständlich auch in dieser Folge wieder einiges zu lernen. Über Biber, ihre Lebensweise und die Frage, wieso sie eigentlich solche Dämme bauen. Einiges davon wusste ich selbst noch nicht und ich bin aus dem Alter der anvisierten Hörerschaft deutlich heraus. Auf solch spaßige Weise lerne ich gerne (etwas dazu) und ich denke, da geht es den Kindern kaum anders.

Comedian Olli Dittrich leiht Biber Birne seine Stimme und den ausgesprägten nordischen Dialekt. Ich musste dabei ständig an Konny Reimann denken, weil es auch so gut zu Birnes Begeisterung für’s Handwerkliche passt. Irgendwie kam ich gegen diesen Vergleich nicht an. Die drei Hauptsprecher sind in bewährt guter Form und Erzähler Tom Deininger hat hier -jedenfalls hatte ich den Eindruck- mal mehr zu sagen als in anderen Folgen. Da ich seine Stimme und die ruhige Erzählweise inzwischen wirklich gerne mag, hat mich das gefreut.

Neben dem Titellied bekommt man wieder einige Geräusche zu hören, die gewisse Ereignisse und Momente veranschaulichen. Das ist übersichtlich, aber es ist alles Notwendige vorhanden.

Auf dem Cover steht Biber Birne im Mittlepunkt, umringt von Monika und Schorsch. Der mollige, flauschige Biber ist sehr goldig geraten. In den Pfoten hält er sein Lieblingswerkzeug. Günter steht im Hintergrund, was selten ist. Für mich drückt das seine Skepsis gegenüber dem schlauen Biber aus. Das passt zur Geschichte.

Fazit:  Eine witzige und lehrreiche Folge mal wieder. Genau das, weshalb ich die Reihe so mag. Man lernt etwas und merkt es vor lauter Spass kaum. Ich musste bei Biber Birne immer an Konny Reimann denken, was es für mich noch lustiger gemacht hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: