Die drei !!! (40) – Achtung, Spionage!

Titel: Die drei !!! (40) – Achtung, Spionage! / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 72 min / Sprecher: Bernd Stephan, Colin Solman, Christian Rudolf, Clemens Gerhard ua

dda40Inhalt: Bei der Familie der kleinen Magdalena, bei der Franzis Schwester als Babysitter jobbt, passieren seltsame Dinge. Wer hat die Abhörwanze installiert? Und warum verschwindet der Stammbaum des Familienhundes? „Die drei !!!“ greifen die Spur auf und ahnen nicht, dass am Ende ein abenteuerlicher Showdown auf sie wartet.


Es gibt eine Sache, die ich an vielen Folgen dieser Reihe wohl nie verstehen werde: wieso muss man quasi zwei Fälle in eine Geschichte packen, wenn jede für sich genommen völlig okay für eine eigenständige Story wäre?
Genau das ist auch hier wieder der Fall. Das führt dazu, dass man etwa in der Mitte -genau wie die drei Freundinnen- der Fall sei abgeschlossen. Ungewohnt kurz, aber abgeschlossen. Gäbe es nicht Fräulein Kim Jülichs scharfen Verstand, hätte ich die Geschichte ohen Bedenken als „erledigt“ durchgehen lassen. Doch dann geht es plötzlich weg von der Handlung um die Spionage aus der Pralinenschachtel zu einem ganz anderen Thema, das fortan im Mittelpunkt steht.
Nicht falsch verstehen, ich fand beide Handlungsstränge gut und spannend. In beiden Fällen halten sich die Detektivinnen an ihren Auftrag, Privates und die liebe Liebe pfuschen dieses Mal nicht groß dazwischen, sodass ein griffiger Eindruck entsteht. Aber wieso so oft diese „Schachtelfälle“?

Freya Trampert hat mir als Frau Nowak gut gefallen. Sie hat eine angenehme Stimme und spricht in ruhigem Ton, was Frau Nowak schnell sympathisch wirken lässt. Toll fand ich auch Colin Solman alias Robert Clarks, denn so bringt die englische Hundefan einen glaubhaften Akzent mit. Außerdem gibt es ein Wiederhören mit Bernd Stephan in der Rolle von Herrn Kranichstein. Darüber habe ich mich gefreut. Ich finde es immer schön, wenn man vertraute Nebenrollenfiguren nach einer Weile noch einmal in einer Reihe antrifft.

Musikalisch bewegt man sich auf vetrauten Pfaden. die Folge klingt genauso wie ihre Vorgänger, was den Seriencharakter verstärkt. Ich hätte noch immer nichts gegen etwas Abwechslung einzuwenden, frage mich aber dann widerum auch, ob ich nicht stutzen würde, wenn eine Folge plötzlich anders klingen und somit aus dem Rahmen fallen würde.

Immerhin wird auf dem Cover das zusammengefasst, was ich an der Geschichte als so zweigeteilt empfunden habe. Somit steckt genug in dem Motiv, was einen neugierig auf die Folge macht.

Fazit: Wieder so eine Folge, in der eigentlich zwei Fälle für die Detektivinnen steckt. Einzeln für sich fand ich beide interessant und spannend, aber ich werde den Sinn dieser Kombinationen wohl nie verstehen.

 

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