Professor van Dusen (05) – Professor van Dusen und das Haus der 1000 Türen

Titel: Professor van Dusen (05) – Professor van Dusen und das Haus der 1000 Türen / Verlag: Allscore / Spielzeit: ca. 75 min  / Sprecher: Bernd Vollbrecht, Peter Groeger, Fabian Kluckert ua

vandusen05Inhalt: In der fünften -Folge, bekommt es die „Denkmaschine“ mit einem ganz besonders kniffligen Fall zu tun. Einem tödlichen Testament. Der letzte Wille des amerikanischen Milliardärs Hugh Vandergast ist gespickt mit Überraschungen – jeder Erbe bekommt seinen Anteil nur dann, wenn er sich verpflichtet, den Rest seines Lebens in dem monströsen Haus Irongate zu verbringen. Die Schar der Erben ist empört. Umso brisanter wird die Sache, als sich unerklärliche Unglücksfälle mit zum Teil tödlichem Ausgang ereignen. Doch Vandergast hat in seinem Testament auch Professor Augustus van Dusen bedacht. Zum Glück für die anderen Hausbewohner, denn van Dusen braucht nicht lange, um herauszufinden, dass auf Irongate so Manches im Argen liegt.


Auf diese Folge hatte ich mich eigentlich gefreut. Ein monströses Haus, ein Fall um ein sonderbares Erbe, das klang ganz nach meinem Geschmack. Und es ließ sich zunächst auch ganz ordentlich an. Die Geschichte hat zweifellos auch ihre spannenden Szenen und ein kniffeliges Rätsel in petto.
Doch ziemlich genau da lag für mich eben auch der Knackpunkt. Denn eines konnte zumindest ich dieses Mal nicht. Nämlich mitknobeln. Ich bin überzeugt davon, dass auf diese Auflösung niemand -aus der Handlung heraus- kommen wird, der nicht ebenfalls eine echte Denkmaschine ist. Denn dafür gibt es einfach zu viele Wendungen und zu viele Details, die sich für den durchschnittlichen Hörer längst nicht so fix zusammenfügen wie für den Professor.
Obendrein bin ich bei den Figuren relativ schnell überhaupt nicht mehr durchgestiegen. Dabei sind es nicht mal so viele! Abzüglich van Dusen und Hatch gerade mal 9! Aber keiner wurde mir so nahegebracht, dass ich ihn später auf Anhieb hätte einordnen und mit einem anderen in Beziehung hätte bringen können.
Und so verstrich diese Folge für mich leider eher unaufgeregt und verwirrend. Was ich sehr schade finde, denn an sich mag ich van Dusen und seine Fälle ganz gerne.

An den Sprechern gibt es nichts auszusetzen. Speziell Bernd Vollbrecht höre ich immer gerne, weil er als van Dusen so wunderbar Arroganz und einen feinen Sinn für Humor kombiniert. Über manche Bemerkungen des Professors kann ich immer wieder schmunzeln. Das macht ihn sympathisch. Gefreut habe ich mich außerdem über Petr Groeger alias Henry Wakefield. Quasi Watson zu Gast bei van Dusen. Nur dass er hier einen kauzigen Angestellten spricht. Gekonnt wie üblich natürlich.

Eine der Zeit van Dusens angepasste Musikkulisse begleitet die Geschichte. So wird man leicht in die Zeit hineinversetzt, was ich bei Hörspielen von anno Schnuff immer wichtig finde. Damit habe ich persönlich nämlich sehr große Schwierigkeiten. Diesen Hörspielen gelingt das immer sehr leicht. Auch die Geräusche sind vom Feinsten und so bleibt in dieser Hinsicht kein Hörerwunsch offen.

Auf dem Cover sind die Besucher auf Irongate zu sehen wie sie auf das Haus zustreben. Was an diesem Haus unheimlich oder monströs wirkt, erschließt sich mir nicht.

Fazit:  Die Geschichte hat ihre spannenden Momente und lässt sich ganz gut an. Danach wurde es mir schnell zu verwirrend. Und groß miträtseln kann man hier auch nicht. Geschweige denn, der Auflösung auch nur ansatzweise nahezukommen. Schade.

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