Die drei !!! (42) – Geheimnis der alten Villa

Titel: Die drei !!! (42) – Geheimnis der alten Villa / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Sonja Stein, Micaela Kreißler, Rafi Guessous ua

dda42Inhalt: Zufällig stoßen die drei !!! in Maries Zimmer auf eine alte, handgezeichnete Karte. Doch leider halten sie nur eine Hälfte davon in den Händen. Die drei Freundinnen können mit den rätselhaften Zeichnungen und Notizen nichts anfangen, wittern aber sofort einen neuen Fall. Doch sie sind offensichtlich nicht die einzigen, die das Geheimnis lüften wollen. Wenn sie doch nur auch den zweiten Teil der Karte finden würden. Ob Kim, Franzi und Marie auch dieses Mal die Nase vorn haben?


Da lässt man die Mädels in Spanien, Paris und Berlin ermitteln, als Hörer fragt man sich bereits, ob ihrer eigenen Stadt die Fälle ausgehen, und dann sitzen die drei quasi auf einem waschechten Fall. Anders kann man das angesichts dieser Folge gar nicht sagen. Mir ging das ja ein bisschen zu holterdipolter los, aber darüber will ich mal großzügig hinwegsehen.
Denn anschließend hat mich diese Geschichte ganz gut und spannend unterhalten. Dabei hat es mir besonders gefallen, dass es Dinge gibt, die einem sowas von offensichtlich vorkommen, die sich dann aber doch als ganz anders herausstellen. Das sorgt für ein paar ganz nette Überraschungen.
Davon abgesehen nehmen sich die drei Freundinnen dieses Falles ganz alleine an. Kein Kommissar Peters, der spätestens auf der Halbzeit das erste Mal bemüht wird. Später natürlich, klar. Aber bis dahin meistern die Freundinnen die Sache mti viel Mut und Engagement ganz alleine.
Das Finale hat es dann nochmal speziell in sich. Irgendwie kann man es sich ja nicht wirklich vorstellen. Aber alles deutet darauf hin? So ist man hin- und hergerissen. Wie es sich für eine Detektivgeschichte eben gehört.
Übrigens habe ich bei dieser folge ein paar Mal schmunzeln müssen. Und ich mag es immer, wenn auch das mal geht. Speziell Maries Spruch zu Kims Grabungsplänen fand ich richtig gut.

An den drei Hauptsprecherinnen gibt es weiterhin nichts auszusetzen. Ich höre vor allem Sonja Stein alias Franzi sehr gerne. Ihre markante Stimme gefällt mir einfach super.  In der Rolle des Antoine ist Rafi Guessous zu hören. Ich mag die französische Sprache gar nicht und selbst der Akzent zieht mir regelrecht die Schuhe aus. Allerdings muss ich sagen, dass man ihm diesen Akzent leicht abnimmt. Er wirkt nicht gekünstelt oder überzogen, und das ist immer viel wert.

Hinsichtlich Musik und Geräusche gibt es nichts Neues zu vermelden. Folge 42 klingt genauso wie die bisherigen Episoden. Das hat Wiedererkennungswert. Und die Geräuschkulisse veranschaulicht das Geschehen ganz gut. Nur hin und wieder sind sehr leise im Hintergrund Geräusche zu hören, die ich nicht in die Situation einordnen konnte.

Das Covermotiv macht schon alleine durch die Schatzkarte neugierig auf die Geschichte. Im Hintergrund ist die Villa zu sehen, alles ist recht düster gehalten, das lässt auf einen spannenden Fall hoffen.

Fazit: Nachdem mir der Fall erst viel zu holterdipolter startete, hat er mir hinterher doch noch Spass gemacht. Eine spannende Gechichte, die einen gut an der Nase herumführt und in dem die Mädels beweisen, dass sie auch ohne Kommissar Peters auf halber Strecke zurechtkommen.

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