Max und die Wilde 7 – Die Geister-Oma (Lisa-Marie Dickreiter & Winfried Oelsner / Simon Jäger)

Titel: Max und die Wilde 7 – Die Geister-Oma / Verlag: Oetinger Audio / Spielzeit: ca. 290 min / Buch: Lisa-Marie Dickreiter & Winfried Oelsner / gelesen von: Simon Jäger

mx02Inhalt: Nun treiben Max und die Wilde Sieben Oberschwester Cordula endgültig in den Wahnsinn – sie gründen die Seniorenmannschaft FC-Alte-Knacker! Und so ganz nebenbei muss auch noch ein neuer Fall rund um die gruselige Geister-Oma gelöst werden. Die spukt nämlich recht aufdringlich auf Burg Geroldseck herum und jagt der armen Vera furchtbare Angst ein. So sehr, dass sie sogar die Burg verlassen will. Das müssen Max und die anderen Mitglieder der Wilden Sieben unbedingt verhindern.


Weil seine Mutter dort arbeitet, wohnt Max noch immer mit ihr im Seniorenheim, wo er unter den alten Leutchen inzwischen richtig gute Freunde gefunden hat. Doch von Ruhe kann keine Rede sein. Der zweite Fall für Max und seine rüstigen Freunde nimmt schnell Fahrt auf. Eine Geister-Oma geht um und die ersten Senioren erwägen vor lauter Schrecken auszuziehen. Gewitzt wie sie nun mal sind, nehmen Max und die Rentner die Fährte auf und erleben eine spannende und turbulente Jagd auf den Geist.
Das Hörbuch wird für junge Hörer ab ca. 8 Jahren empfohlen. Mir gefällt es, dass die Geschichte die Kinder nicht für dumm verkauft, indem man ein Rätsel aufgibt, dessen Lösung man bereits nach einer halben Stunde erahnt. Stattdessen gibt es ein paar wirklich nette Kniffe und Wendungen, sodass es bis zum Schluss spannend bleibt.
Natürlich darf auch der Spass hier wieder nicht zu kurz kommen. Schon die Ermittlungen des ungewöhnlichen Teams und die Dialoge sorgen für manches Schmunzeln. Doch die Gründung des Fußballclubs FC Alte Knacker und Oberschwester Cordulas Reaktion darauf, setzen dem nochmal die Krone auf. Das ist dann ehrlich zum Schießen komisch.

Auch dieses zweite Hörbuch wird wieder von Simon Jäger gelesen, der schon immer mein Lieblingssprecher war. Egal, ob in einem Hörbuch oder in einem Hörspiel. Ohne große Stimmexperimente gelingt es ihm, jeder Figur ihren eigenen eindeutigen Klang zu geben. Und er greift den Spass der Geschichte auf und reicht ihn eins zu eins an den Hörer weiter. So wird das Zuhören zu noch einem größeren Vergnügen als es alleine durch die Geschichte schon ist.

Auf dem Cover sind Max und seine Freunde bei ihren Nachforschungen zu sehen, gut versteckt hinter einer Ritterrüstung. Das lässt doch gleich auf einen spannenden Fall schließen. Und sieht natürlich gleichzeitig auch ganz witzig aus.

Fazit:  „Die Geister-Oma“ brauchte keinen so langen Anlauf wie ihr Vorgänger. Ein weiterer wirklich gelungener Kinderkrimi, der mit echter Spannung und ganz viel Spass punkten kann. So soll das sein.

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