Darkmouth – Der Legendenjäger (Shane Hegarty / Peter Kaempfe)

Titel: Darkmouth – Der Legendenjäger / Verlag: Oetinger Audio / Spielzeit: ca. 281 min / Buch: Shane Hegarty / gelesen von: Peter Kaempfe

darkmouthInhalt: Legendenjäger wider Willen – das Leben des 12-jährigen Finn ist wahrlich nicht langweilig. Als Sohn des letzten amtierenden Legendenjägers von Darkmouth hat er es mit Riesen, Trollen, dreiköpfigen Höllenhunden und Minotauren zu tun. Dumm nur, dass Finn mit diesen ganzen Monstern nichts zu tun haben will und sich in ihrer Bekämpfung auch als ziemlich talentfrei erweist. Doch Emmie, die gerade erst in die Stadt gezogen ist, steht ihm bei und wird zu seiner wichtigsten Mitstreiterin im Kampf gegen das Böse. Denn was Finn nicht weiß: Der finstere Führer der Legenden plant eine Invasion in Darkmouth.


Sicher bin ich nicht die einzige, die vor allem durch das tolle Cover auf dieses Hörbuch / Buch aufmerksam wurde. So kam es, dass ich es hören musste, obwohl ich es mit Legenden nicht so unbedingt habe. Aber es ist eine Kindergeschichte, da würde man mich also wohl nicht sonderlich langweilen.
Und das stimmte dann auch. Finn gefiel mir sofort und ich er tat mir ziemlich leid, weil er eine Aufgabe quasi aufgedrückt bekommt, mit der er 1. nichts anfangen kann und bei der er 2. auch nicht das größte Talent beweist. Ich konnte nur zu gut verstehen, dass er recht verzweifelt ist. Trotzdem geht es oft auch ziemlich witzig zu. Vor allem durch die Legenden selber. Das hat mir ganz besonders gefallen. Wären das alles so trockene Gestalten gewesen, wäre ich wohl nicht bei der Sache geblieben. Aber so sind sie wirklich unterhaltsam. Viele Legenden kennt man, aber ein paar neue habe ich auch kennengelernt. Es gelingt Shane Hegarty gut, einem ein gutes Bild von ihnen zu vermitteln.
Als dann Emmie auf der Bildfläche erschien, kamen mir kurz wieder Zweifel. Dieses Mädchen ist zwar schön vorwitzig und kommt vor Neugierde auf Finns Geheimnis fast um, aber sie ist zunächst auch recht undurchschaubar. So wusste ich erst nicht, ob ich sie nun mag oder eben nicht.
Mit Finn zusammen ergibt sie aber ein wirklich tolles Gespann und ihr Abenteuer bietet alles, was eine solche Geschichte in petto haben sollte. Es geht spannend zu und man hat gut Gelegenheit, mit ihnen mitzufiebern, es ist ab und zu (kindgerecht) gruselig, sodass auch mal eine Gänsehaut drin ist, und der Spass kommt ebenfalls nicht zu kurz.
So ist es ein reines Vergnügen der Geschichte zu lauschen.

Das Hörbuch wird von Peter Kaempfe gelesen, den ich wirklich sehr gerne höre. Ich mag seine markante Stimme und die zahlreichen Stimmen, die er für die einzelnen Figuren auf Lager hat. Das hilft zusätzlich, sich ein Bild von ihnen zu machen. Und natürlich lassen sie sich so wunderbar leicht unterscheiden.

Ich liebe einfach solche Farbkontraste wie bei diesem Cover. Dieses Giftgrün zum Schwarz ist ein absoluter Hingucker und eine tolle Kombination, die sofort einen leicht schaurigen Eindruck vermittelt. Monstergrün halt. Etwas schade finde ich es, dass das Booklet inhaltlich so schlicht gehalten ist. Ich habe auch das Buch hier und hätte gerne wenigstens ein paar der schönen Illustrationen im Booklet wiedergefunden.

Fazit: Mir hat „Darkmouth“ richtig gut gefallen. Eine rundum spannenden, leicht schaurige und auch witzige Geschichte. Durch und durch unterhaltsam eben mit einer liebenswerten Hauptfigur. Das Ende ist aber fies und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Da muss man doch einfach wissen, wie es weitergeht!

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