Die drei ??? (181) – Das Kabinett des Zauberers

Titel: Die drei ??? (181) – Das Kabinett des Zauberers / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 73 min / Sprecher: Jürgen Thormann, Karin Lieneweg, Oliver Rohrbeck, Tobias Diakow ua

ddf181Inhalt: Wie kann es sein, dass ein Zauberer während einer Vorstellung verschwindet? Ist er Opfer seiner eigenen Magie geworden? Alles andere als Hokuspokus, sind sich die drei ??? einig. Auf ihrer Suche nach dem verschwundenen Zauberer Pablo müssen Justus, Peter und Bob mehr als nur ein Zauberkabinett durchsuchen, und offenbar gefällt das jemandem überhaupt nicht.


Zu dieser Folge gibt es bereits so viele positive Stimmen, da wage ich es kaum, mit meiner Meinung um die Ecke zu kommen. Aber es nützt ja nichts, und ich will mal mit dem wirklich Positiven anfangen, das auch ich gefunden habe.
Abgesehen davon, dass die Auftraggeber dieses Mal ein paar Kinder sind -sorry, aber mir sind Erwachsene da doch deutlich lieber-, beginnt die Geschichte bzw der Fall nämlich gar nicht übel. Ich war durchaus neugierig, was es mit dem Verschwinden des Zauberers auf sich hat. Und ich habe die Nachforschungen der drei Detektive zunächst auch interessiert verfolgt. Schon alleine, weil sie zwar nicht allzu spektakulär sind, aber eben sehr klassisch detektivisch. So mag ich das wirklich gerne.
Aber nun kommt eben auch das große Aber: mir dauerte das mit den Ermittlungen erheblich zu lange. Noch eine Erkenntnis, noch eine Erkenntns und noch eine Erkenntnis und noch…irgendwann habe ich mich ehrlich gefragt, wann das wohl endlich mal ein Ende finden würde. Die Sache zieht sich mächtig. Knapp 73 Minuten Spielzeit sind schon nicht ohne.
Und dann kam das Ende und ich konnte wieder nur den Kopf schütteln. Nachdem die Handlung bis dahin zwar langatmig, aber wenigstens schlüssig war, versinkt die Auflösung im verwirrenden Chaos. Plötzlich sind gewisse Gegenstände eigentlich etwas ganz anderes, Personen sind nicht die, für die man sie bis dahin gehalten hat und die Zusammenhänge dazwischen wirken wie mit der heißen Nadel gestrickt. Wirr, auf Biegen und Brechen zusammengereimt und wenig schlüssig.

An den Sprechern gibt es weiter nichts auszusetzen. Die Hauptsprecher sind souverän dabei, was man nach so vielen Folgen auch nicht anders zu erwarten hat. Und Tobias Diakow hat mir als Quinn ebenfalls wirklich gut gefallen. Er bildet eine prima Ergänzung zu den drei Detektiven. Weiterhin sind besispielsweise Volker Bogdan, Jürgen Thormann und Karin Lienweg mit von der Partie.

Musikalisch ist mir die Folge weder besonders positiv, noch negativ aufgefallen. Die eingesetzen Stücke fügen sich gut ein und verleihen gewissen Szenen durchaus Flair. Große Musiken und Effekte sucht man allerdings vergeblich, was ich nicht weiter schlimm finde. Was die Geräusche angeht, frage ich mich vor allem, was das für ein Knirschen im Hintergrund sein soll als Justus sein Telefon als „Journalist“ führt. Ich habe die Folge im Auto gehört und panisch leiser gedreht, weil ich dachte, das Auto macht dieses Geräusch. Was soll das bitte darstellen?

Das Covermotiv gefällt mir. Es ist schön düster mit kräftigen Farben als Kontrast dazu. Und mit dem Zauberer ist auch die Figur zu sehen, die im Mittelpuntk dieses Falles steht.

Fazit:  Die Folge fing eigentlich ganz interessant und spannend an, zog sich dann aber für mein Empfinden ewig in die Länge um zu einem -im Vergleich zum Rest- wirren Ende zu finden. Somit kann ich mich den mehrheitlich positiven Stimmen zu der Story nicht anschließen.

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